Anpfiff auf Zypern! Am Montag begann in Paphos das letzte ÖFB-Camp des Jahres – bei spätsommerlichen Temperaturen. Marcel Sabitzer und Co. checkten im luxuriösen Cap St. Georges Hotel & Resort ein, wurden mit Blumen empfangen. Rekordtorschütze Marko Arnautovic bekam gar einen blühenden Strauß überreicht.
Trainiert wird erst ab Dienstag – die Anreise einiger Kicker verzögerte sich. Zahlreiche Spieler waren am Vortag noch im Einsatz, trafen erst gegen 18 Uhr auf der Insel ein.
Teamchef Ralf Rangnick reiste bereits am Sonntag an, machte sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten. "Die Trainingsplätze sind top, das Wetter ist schöner als in Wien. Wir haben es hier gut getroffen und können uns richtig gut vorbereiten", erklärte der Deutsche.
Das Resort liegt direkt am Meer, bietet drei Außenpools, einen Infinity-Pool, ein Gym, ein 2.585 Quadratmeter großes Spa, Saunen, Privatsuiten, ein Open-Air-Kino – und abgeschirmte Trainingsbedingungen. Genau das, was Rangnick jetzt braucht: Ruhe und Fokus.
"Wir werden die Teams im Training so zusammenstellen, wie es auch mit dem Spiel zu tun haben soll. Ich möchte schon im Laufe der Woche entscheiden, wie wir spielen. Und dann mit der Elf, die beginnen soll, die wichtigen taktischen Elemente durchgehen."
Schließlich ist das Nationalteam nicht zum Urlauben auf Zypern. Am Samstag steht gegen den 125. der FIFA-Rangliste das vorletzte WM-Quali-Spiel auf dem Programm. Österreich führt die Tabelle zwei Punkte vor Bosnien-Herzegowina an. Patzt der Verfolger gegen Rumänien, könnte bereits das Ticket für die Endrunde 2026 gelöst werden. "Wir wissen, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen", sagt Rangnick.