Niederösterreich

"AstraZeneca" wird in nö. Spitälern zum Ladenhüter

Nicht nur wegen der jüngsten mutmaßlichen Impfvorfälle wird "AstraZeneca" in einigen nö. Spitäler langsam zum Ladenhüter.
10.03.2021, 15:29

Eine Krankenschwester aus dem St. Pöltner Universitäts-Klinikum berichtet, dass die Personal-Impflisten für "AstraZeneca" großteils leer bleiben. "Kaum jemand trägt sich noch ein", so die Krankenschwester.

"Guter Impfstoff nur für Patienten"

Ein Pfleger eines anderen Krankenhauses wiederum erzählt: "Am Anfang bekam das Spitalspersonal auch noch den besseren Impfstoff. Jetzt wird der höherpreisige Impfstoff nur noch an Patienten verimpft. Wir Angestellte werden wie Menschen zweiter Klasse nur noch mit 'AstraZeneca' geschützt."

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Laut Landesgesundheitsagentur läuft die Durchimpfung des Spitalpersonals gut. "Ich kann das so nicht bestätigen, die Impfung, auch mit "AstraZeneca", wird angenommen", so Sprecher Bernhard Jany.

Petition im Wiener AKH

Im Wiener AKH hatte es sogar eine Petition der Pfleger gegen den "AstraZeneca"-Impfstoff gegeben - mehr dazu lesen Sie hier.

Wie berichtet, hatten drei Krankenschwestern nach "AstraZeneca"-Impfungen mit schweren Komplikationen zu kämpfen: Eine 49-jährige Schwester, die in Zwettl geimpft worden war, starb im Wiener AKH, eine 34-Jährige erholte sich von einer angehenden Lungenembolie. Eine 51-jährige Grazerin lag mit einer Lungenembolie über zwei Wochen im Landeskrankenhaus Graz.