Drama auf der ISS

Astronaut kann plötzlich nicht mehr sprechen

Dramatischer Zwischenfall auf der Raumstation ISS: US-Astronaut Mike Fincke kann plötzlich kein Wort mehr sprechen. Der Grund ist bis heute unklar.
Heute Life
01.04.2026, 13:52
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Mitten im Alltag auf der Internationalen Raumstation ISS passierte Anfang 2026 etwas, das selbst erfahrene Astronauten aufhorchen ließ: Der US-Astronaut Mike Fincke verlor plötzlich die Fähigkeit, zu sprechen. Ohne Vorwarnung, ohne Schmerzen – und bis heute ohne klare Ursache. Der rätselhafte Zwischenfall zeigt, wie unberechenbar der menschliche Körper im All reagieren kann – und welche Risiken selbst routinierte Missionen bergen.

Er aß gerade zu Abend, als ihn das Unheil traf: Auf einmal konnte Mike Fincke nicht mehr sprechen. Schmerzen hatte er keine, aber das Problem kam wie aus dem Nichts. "Es kam völlig aus heiterem Himmel. Es ging einfach erstaunlich schnell", erinnert sich der Astronaut. Die anderen Crewmitglieder erkannten sofort, dass mit Fincke etwas nicht stimmte. "Innerhalb weniger Sekunden waren alle an Deck", erzählt der 59-Jährige. Sie holten sofort die Ärzte auf der Erde zu Hilfe. Das Ultraschallgerät auf der Raumstation habe laut Fincke dabei sehr geholfen. Rund 20 Minuten dauerte der Vorfall, dann fühlte er sich wieder besser.

Warum wurde Fincke krank? Ärzte finden keine Antwort

Die NASA sagte den geplanten Außeneinsatz ab und schickte Fincke gemeinsam mit Kommandantin Zena Cardman, dem Japaner Kimiya Yui und dem Russen Oleg Platonow wenige Tage später mit einer SpaceX-Kapsel zurück auf die Erde. Für die US-Raumfahrtbehörde war das der erste Abbruch einer Weltraummission aus medizinischen Gründen – in Russland ist so etwas schon vor Jahrzehnten passiert.

Nach der Landung kam Fincke sofort ins Spital. Dort unterzog er sich zahlreichen Untersuchungen. Aber die Ärzte stehen weiterhin vor einem Rätsel: Ein Herzinfarkt war es nicht, alles andere ist noch offen. Möglich, dass die insgesamt 549 Tage in der Schwerelosigkeit etwas damit zu tun haben. Trotzdem gibt Fincke nicht auf: Er hofft, eines Tages noch einmal ins All zu dürfen.

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