Andropause

Männer-Menopause erkennst du ab 40 an diesen Symptomen

Müdigkeit, weniger Lust, mehr Bauch? Dahinter kann die Andropause stecken. Ein Gesundheitsthema, das viele nicht kennen.
Maria Ratzinger
31.03.2026, 11:40
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Die Wechseljahre, auch "Menopause" genannt, kennt man meist nur bei Frauen. Doch auch Männer erleben hormonelle Veränderungen. Die sogenannte Andropause beschreibt den schleichenden Rückgang des Testosteronspiegels, meist ab dem 40. Lebensjahr.

Im Unterschied zur Menopause bei Frauen verläuft die Andropause nicht plötzlich und betrifft auch nicht alle Männer gleichermaßen. Während die Hormonproduktion bei Frauen innerhalb relativ kurzer Zeit stark abnimmt, sinkt der Testosteronspiegel bei Männern langsam über viele Jahre hinweg.

Viele Männer bemerken deshalb kaum Veränderungen, denn nur ein Teil entwickelt tatsächlich medizinisch relevante Beschwerden.

Typische Andropause-Symptome

Viele Männer berichten von anhaltender Müdigkeit, geringerer Leistungsfähigkeit oder Konzentrationsproblemen. Auch Schlafstörungen können auftreten. Ein weiteres Thema ist die Libido: Das sexuelle Verlangen kann abnehmen, ebenso wie die Erektionsfähigkeit.

Der Mann verzweifelt an den Sex-Bedürfnissen seiner Ehefrau.
istock (Symbolbild)

Dazu kommen Veränderungen im Körper. Die Muskelmasse nimmt ab und das Fett lagert sich im Bauchbereich leichter an. Manche Männer fühlen sich auch emotional verändert – gereizter, antriebsloser oder weniger belastbar.

So wird diagnostiziert

Wer Veränderungen bemerkt, sollte genauer hinschauen. Ein Bluttest kann Klarheit über den Testosteronspiegel verschaffen. Aber auch der Lebensstil ist wichtig. Regelmäßige Bewegung, Krafttraining, ausreichender Schlaf und eine ausgewogene Ernährung können dabei helfen, den Hormonhaushalt zu unterstützen. Auch Stressreduktion spielt eine Rolle.

Auch Alkohol ist für den Testosteronspiegel negativ, denn Alkohol kann die Testosteronproduktion hemmen. Dazu fördert er den Fettansatz am Bauch (Stichwort "Bierbach") und verursacht eventuell eine geringere Libido.

In manchen Fällen kommt eine Testosterontherapie infrage. Dies allerdings nur nach ärztlicher Abklärung. Sie ist nicht für jeden geeignet und sollte gut abgewogen werden.

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