Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für unseren Körper. Es unterstützt das Immunsystem, stärkt die Knochen und ist auch an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Anders als viele andere essenzielle Vitamine wird es größtenteils nicht über die Nahrung aufgenommen, sondern durch Sonnenlicht in der Haut gebildet.
Genau dieser Prozess stellt uns oft vor Herausforderungen, denn in unserer Umgebung reicht die Sonneneinstrahlung im Herbst und Winter oft nicht. Um den Bedarf zu decken, sollte man sich also möglichst viel im Freien aufhalten, um das Risiko eines Mangels nicht noch mehr zu begünstigen.
Ein Vitamin-D-Mangel kann sich auf zahlreiche Arten äußern, aber einige sind besonders deutlich. Oft sind diese Symptome unspezifisch und werden gerne übersehen.
Obwohl jeder von einem solchen Mangel betroffen sein kann, gibt es Personengruppen, die ein höheres Risiko für einen Vitamin-D-Mangel haben. Dazu zählen unter anderem Personen, die selten das Haus verlassen, oder ältere Personen, denn im Alter nimmt die körpereigene Produktion ab.
Wer mit seiner Ernährung die Aufnahme von Vitamin D unterstützen möchte, kann dies mit Fisch wie Lachs oder Makrele tun. Auch Eier und einige Pilzarten enthalten etwas Vitamin D. Aber Achtung, das Vitamin D im Ei befindet sich vor allem im Eigelb. Meistens reicht der Gehalt in Lebensmitteln aber nicht aus, weshalb Vitamin D von vielen Menschen supplementiert wird. Die zusätzliche Zufuhr und Menge sollte aber in jedem Fall mit einem Arzt abgesprochen werden.
Aber wer Vitamin D3 zu sich nimmt, darf auf keinen Fall Vitamin K2 vergessen, denn ohne das Vitamin K landet das Kalzium, das der Körper aufgenommen hat, an den falschen Stellen im Körper.
Zwar ist Vitamin D kein Wundermittel - aber ein entscheidender Baustein für die Gesundheit. Wer auf seinen Spiegel achtet, kann Müdigkeit, Infekten und Stimmungstiefs gezielt entgegenwirken. Gerade in den dunklen Monaten lohnt sich ein genauer Blick.