Es gibt wohl derzeit kaum unsicherere Regionen als den Nahen Osten bzw. den Luftraum darüber. Israel und die USA überziehen den Iran mit Luftschlägen, dieser wiederum beschießt sämtliche Nachbarländer und US-Armeebasen mit Raketen. Der zivile Luftverkehr ist dementsprechend empfindlich gestört.
Die Airlines der Lufthansa Group, zu der auch die Austrian Airlines gehören, haben mittlerweile sämtliche Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran ausgesetzt – und zwar bis inklusive 8. März. Mindestens ebenso lang werden zudem die Lufträume von Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam und Iran gemieden.
Von und nach Dubai gehen bis einschließlich 4. März keinerlei Flugzeuge, genauso lang wird der gesamte Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate nicht genutzt. Doch damit nicht genug: Am Montag gab es auch Raketen- bzw. Drohnenangriffe auf Zypern. Auch der Flug von Larnaca nach Wien wurde deshalb gestrichen.
Reisende sollten ihren Flugstatus auf der Website prüfen und sicherstellen, dass die Kontaktdaten korrekt hinterlegt sind. Für gestrichene Flüge gibt es selbstverständlich eine komplette Rückerstattung des Ticketpreises oder eine kostenlose Umbuchung auf andere Flüge.
"Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass die Situation weiterhin dynamisch ist und sich Flugpläne kurzfristig ändern können. Lufthansa Group steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und wird den regulären Flugbetrieb wieder aufnehmen, sobald die Rahmenbedingungen dies zulassen", heißt es weiter auf der AUA-Website. "Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden von Austrian Airlines hat höchste Priorität. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten."