Der Sturz von Pinkelnig im Normalschanzen-Bewerb am Donnerstagabend auf der Olympia-Anlage von Predazzo versetzte die Skisprungwelt in Schock. Im zweiten Durchgang war die 37-jährige Vorarlbergerin bei der Landung zu Sturz gekommen, unter lauten Schmerzensschreien im Auslauf liegen geblieben. Eine MRT-Untersuchung ergab dann die erschütternde Diagnose: Kreuzbandriss, Riss des Innen- und Außenmeniskus, Knorpelschaden. Und damit das Ende der Saison, bevor diese begonnen hat.
Einen Tag später erwischte es dann auch Loutitt, die 21-jährige Partnerin des ÖSV-Topspringers Tschofenig, im Rahmen der Qualifikation auf der Großschanze. Nach der Landung bei 129 Metern stürzte auch die Kanadierin und schien sich verletzt zu haben. Auch die Weltmeisterin von 2023 war aus einer großen Höhe gelandet, schien dem Druck nicht standgehalten zu haben – ähnlich zu PInkelnigs Sturz.
Loutitt hatte zunächst noch versucht, selbstständig aufzustehen und den Auslauf zu verlassen, war aber schließlich abtransportiert und mit einem Krankenwagen in ein Spital gebracht worden. Dort sollen Untersuchungen über den Grad der Verletzung aufklären.
Eien erste Diagnose ist bei Loutitt noch ausständig.