"Es ist nicht möglich, die mit dem alpinen Skisport verbundenen Gefahren vollständig zu beseitigen, aber durch Zuhören, Sensibilisierung und die Förderung eines Dialogs, der zu gemeinsamen Maßnahmen führt, können wir die Risiken mindern", hieß es in einem Statement am Freitag.
Franzoso war im Rahmen des Schneetrainingslagers im chilenischen La Parva schwer gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Zaun geprallt, nach zwei Tagen im künstlichen Koma verstarb er am vergangenen Montag im Alter von 25 Jahren. Die FIS sei "tieftraurig" über diesen "schrecklichen Verlust". Das Unglück erinnere "auch an die gemeinsame Verantwortung, die wir alle – Athleten, Trainer, Organisatoren, Verbände und Dachverbände gleichermaßen – tragen, alles in unserer Macht stehende zu tun, um diese Risiken zu verringern", so die FIS.
Der Weltverband kündigte an, die größten Risiken mit den nationalen Verbänden, den lokalen Organisationskomitees, den Trainern, den Partnern sowie den Athleten ermitteln zu wollen und eine Kultur zu fördern, "in der Sicherheit ein integraler Bestandteil jeder Entscheidung ist". Weiter hieß es: "Das Streben nach Leistung darf niemals die Sicherheit in den Hintergrund drängen."
Die FIS verfolge zudem den neuesten Stand der Technik bei Innovationen wie Airbags und elektronischen Auslösungsbindungen sowie Helmtechnologie. Den Austausch mit ihren Interessengruppen werde der Verband in den kommenden Wochen intensivieren, teilte die FIS mit.