Fotos & E-Mails offenbaren

Auch Haakon hatte Kontakt zu Epstein-Netzwerk

War Kronprinz Haakon doch stärker in das Umfeld von Jeffrey Epstein verstrickt als bisher bekannt? Fotos und E-Mails werfen nun Fragen auf.
Heute Entertainment
28.04.2026, 18:06
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Neue Enthüllungen rund um Kronprinz Haakon (52) werfen Fragen auf. Lange hatte es den Anschein, als habe der norwegische Thronfolger kaum etwas über die Verbindungen seiner Frau Mette-Marit (52) zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gewusst. Doch nun gerät diese Darstellung zunehmend ins Wanken.

Noch Anfang April reagierte Haakon bei einer Pressekonferenz ausweichend, als er auf mögliche Kontakte angesprochen wurde. Sinngemäß erklärte er, dass er die E-Mails seiner Frau nicht lese und hoffe, dass das generell niemand tue. Eine klare Distanzierung, die nun jedoch neue Risse bekommt.

Die norwegische Zeitung "Se og Hør" veröffentlichte nun allerdings ein Foto, das Haakon bei einer Party gemeinsam mit einem engen Vertrauten Epsteins zeigt. Dazu titelte das Blatt: "Haakons unbekanntes Epstein-Netzwerk"..

Im Zentrum der neuen Berichte steht Boris Nikolic. Der kroatische Arzt und Investor galt als enger Freund Epsteins und war auch mit Mette-Marit gut bekannt. Laut Berichten soll er die norwegische Kronprinzessin bereits 2009 mit Epstein bekannt gemacht haben. Die Verbindung zwischen Nikolic und Epstein war offenbar so eng, dass dieser ihn sogar als möglichen Ersatz-Testamentsvollstrecker einsetzte.

"Ich mag Haakon SEHR gern!"

Auch E-Mails aus dem Umfeld Epsteins zeichnen ein interessantes Bild. Darin tauschen sich Epstein und Nikolic unter anderem über Treffen mit dem norwegischen Kronprinzenpaar aus.

Nach einem gemeinsamen Aufenthalt beim Weltwirtschaftsforum im Jahr 2012 zeigte sich Nikolic demnach begeistert von den Begegnungen und erwähnte dabei sowohl Haakon als auch Mette-Marit namentlich. "Ich mag Haakon SEHR gern!", hieß es unter anderem in einer der Mails.

Auch in den folgenden Jahren sollen sich die Wege gekreuzt haben. Bei der Eröffnung einer Boutique des Modehauses Emilio Pucci in Paris im Jahr 2013 wurde Haakon gemeinsam mit Nikolic und Designer Peter Dundas fotografiert. Mette-Marit fehlte damals krankheitsbedingt.

"Rede die ganze Zeit mit Haakon"

Gleichzeitig legen E-Mails nahe, dass Nikolic auch während einer Operation der Kronprinzessin engen Kontakt zu Haakon hatte und Epstein regelmäßig darüber informierte: "Ich halte dich auf dem Laufenden. Ich rede die ganze Zeit mit Haakon, er wird während der Operation bei ihr sein", schrieb Nikolic im November 2013 an Epstein.

All diese Hinweise nähren nun Zweifel daran, ob der Kronprinz tatsächlich so wenig über das Netzwerk rund um Epstein wusste, wie bisher dargestellt. Beobachter halten es zumindest für möglich, dass Haakon und Nikolic ein engeres Verhältnis hatten, als bislang angenommen.

Eine offizielle Stellungnahme dazu gibt es bislang nicht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 28.04.2026, 18:06
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