Dose leer? Auch Ottakringer droht Rapid mit Ausstieg

Ottakringer ist der Durst vergangen.
Ottakringer ist der Durst vergangen.gepa-pictures.com
Die Zapfsäulen im Allianz Stadion sind seit der Corona-Krise trockengelegt. Ob in Zukunft wieder Ottakringer fließt, ist fraglich. 

Rapid wurde hinter Liga-Krösus Salzburg Vizemeister, baute zahlreiche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft ein, darf sich in der Qualifikation für die Champions League versuchen. Aufbruchsstimmung kommt bei den Hütteldorfern dennoch nicht auf. Denn im Hintergrund rumort es an allen Ecken und Enden.

Nicht zuletzt wegen der Coronavirus-Krise ist der Rekordmeister wirtschaftlich schwer angeschlagen. Es muss gespart werden. Sogar die Vertragsverlängerung mit Kapitän Stefan Schwab steht in den Sternen.

Die Lage verschärft haben bekanntlich ein frauenfeindliches Spruchband und die ungeschickte Handhabe damit. Die Liga verdonnerte Rapid zu einer 5.000-Euro-Strafe, doch es kommt noch dicker. Sponsoren überlegen, den grün-weißen Geldhahn zuzudrehen.

Sponsoren sind verstimmt

Bereits fix: Cashback World zieht sich nach fünf Jahren zurück. 1,8 Millionen Euro überwies die Firma, die früher unter "Lyoness" bekannt war, pro Saison.

Nun denkt ein weiterer Premiumpartner an Konsequenzen. Laut sportsbusiness.at ist für Ottakringer die Flasche leer. "Das Plakat und der Umgang damit ist mit den Werten von Ottakringer nicht vereinbar", wird Unternehmenssprecherin Kerstin Neumayer zitiert. "Die Konsequenzen werden mit Rapid diskutiert."

Bereits zuvor hat "Wien Energie" angekündigt, die Lage "sehr genau" zu beobachten und im Anlassfall "entsprechende Schritte einzuleiten."

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