Flüchtlinge kassieren groß ab

Auch VP-Chef tobt – "Wien bleibt Sozialhilfemagnet"

Neue Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds sorgen für Kritik der Wiener Volkspartei. Sie sieht die rotpinke Integrationspolitik gescheitert.
Wien Heute
29.07.2026, 22:45
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Neue Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) sorgen für politischen Zündstoff in Wien. Laut aktuellen Auswertungen leben drei von vier arbeitslosen oder in Schulung befindlichen Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten Österreichs in der Bundeshauptstadt.

Gleichzeitig sei rund jeder zweite Wiener Sozialhilfebezieher ein Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigter. "Diese Zahlen sind ein vernichtendes Zeugnis für die Integrationspolitik der SPÖ-Neos-Stadtregierung. Wien bleibt Österreichs Sozialhilfemagnet", wüten der Wiener Landesparteiobmann der Volkspartei, Markus Figl und Integrationssprecherin Caroline Hungerländer.

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Die Volkspartei kritisiert außerdem die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten. Aus ihrer Sicht müsse die Stadt deutlich stärker auf eine rasche Beschäftigung setzen. "Gerade SPÖ und Neos müssen in Wien alles daran setzen, diese Menschen rasch in Beschäftigung zu bringen. Stattdessen verfestigt die Stadt mit ihrer Politik die Abhängigkeit von Sozialleistungen und verschärft die Probleme Jahr für Jahr", so Figl.

Die Wiener Volkspartei fordert einen drastischen Kurswechsel. "SPÖ und Neos dürfen in Wien nicht länger die falschen Anreize in der Sozial- und Integrationspolitik setzen. Solange Rot-Pink daran festhält, wird Wien Sozialhilfemagnet bleiben. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die Finanzierbarkeit unseres Sozialsystems, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt", meinen die Stadt-Türkisen. Auch die Blauen schlagen in dieselbe Kerbe – mehr dazu hier.

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