Zutritt verweigert

Auf Assistenzhund Angewiesene darf nicht ins Gericht

Nach wie vor gibt es in Österreich keine einheitliche Regelung für Assistenzhunde in Gerichtsgebäuden. Das untermauert ein aktueller Fall.
Newsdesk Heute
30.01.2026, 14:48
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Über einen erstaunlichen Fall berichtet am Samstag die ORF-Sendung "Bürgeranwalt". Darin geht es um Frau Q., die seit ihrer frühesten Jugend schwer zuckerkrank und rund um die Uhr auf ihren Assistenzhund angewiesen ist.

In einer privaten Angelegenheit wollte sie nun mit ihrem Hund vor Gericht erscheinen, wurde beim Betreten des Gebäudes aber abgewiesen. Hunde seien nicht erlaubt, so die Begründung. Nach langen Telefonaten durfte sie schließlich doch noch vor Gericht erscheinen, auch die Hausordnung ist mittlerweile dahingehend geändert.

Aber: Andernorts kommt es immer noch zu solchen Problemen. Nach wie vor gibt es keine österreichweit einheitliche Regelung für Assistenzhunde in öffentlichen Einrichtungen – Volksanwältin Gaby Schwarz nimmt sich der Sache an.

Barrierefreie Seestadt doch nicht barrierefrei

Außerdem ab 18 Uhr auf ORF2 zu sehen ist ein Fall aus Wien. Frau H. hatte sich schon einmal an die Volksanwaltschaft gewandt. Damals beklagte die gehbehinderte Pensionistin, dass es ihr besonders schwer gemacht wird, das Amalienbad in Wien-Favoriten zu betreten. Dieses Problem konnte mittlerweile gelöst werden, doch nun möchte Frau H. in die Seestadt nach Aspern ziehen, da diese angeblich im gesamten Gebiet barrierefrei gestaltet worden ist.

Frau H. würde dort aber auch gerne im See baden gehen. Doch es gibt ein Problem: Ein barrierefreier Zugang in den See liegt nicht vor und bisher hat man seitens der Stadt Wien auch keinerlei Anstalten gemacht, dies zu ändern. Frau H. hat sich nun an die Volksanwaltschaft gewandt, da sie nicht akzeptieren will, dass es für Menschen mit Behinderung nicht möglich ist, dort im See schwimmen zu gehen.

Frau S. verlor beinahe Vermögen

Und: Frau S. matcht auf Tinder mit einem Mann. Er gibt an, ein in Italien lebender Schwede zu sein und schlägt vor, auch abseits von Tinder zu schreiben. Sie SMSen, WhatsAppen, telefonieren wochenlang. Der angebliche Bauingenieur meldet sich jeden Abend und schreibt ihr jeden Morgen – er ist ihr Traummann. Doch dann gibt es einen Unfall mit einem Kran.

Der "Traummann" schreibt, dass er für den Schaden aufkommen muss. Es geht um viel Geld: mehrere zehntausend Euro. Den größten Teil der Summe hätte er, lediglich 15.000 Euro würden fehlen. Er bittet sie, ihm Geld zu schicken. Die verliebte Frau S. ist bereit dazu. In letzter Sekunde kann eine Freundin sie davon abhalten. Jetzt will Frau S. den Schwindel aufdecken. "Bürgeranwalt" begleitet sie auf diesem Weg.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 30.01.2026, 16:22, 30.01.2026, 14:48
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