Zehn lebende Vögel entdeckt

Auffällige Beule in Unterhose macht Polizisten stutzig

Unglaublicher Fund in Florida: Ein Mann versuchte, zehn lebende Vögel in seiner Unterhose zu schmuggeln. Doch der Schwindel flog auf.
Newsdesk Heute
08.10.2026, 17:24
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Ein ungewöhnlicher Schmuggelversuch sorgt in den USA für Aufsehen. Ein Mann wollte gleich zehn lebende Vögel heimlich transportieren. Sein Versteck war dabei besonders kurios: Der Mann hatte die Tiere in seiner Unterhose direkt am Körper versteckt.

Bilder aus einer Gerichtsakte des US-Bundesgerichts im Süden Floridas zeigen den Mann mit einer auffälligen Vorrichtung im Hosenbund. Auf einer weiteren Aufnahme sind die sichergestellten Vögel in einem Käfig zu sehen.

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Auffällige Beule macht Polizisten stutzig

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag (4. Oktober) am internationalen Flughafen von Miami. Alberto Hernandez Castillo (40) war gerade mit einem Flugzeug aus der kubanischen Hauptstadt Havanna angekommen, als ihn Zollbeamte für eine genauere Kontrolle auswählten.

Zunächst schien alles unauffällig. Der Mann gab an, lediglich ein Handgepäckstück und eine Bauchtasche mitzuführen. Auf dem Zollformular verneinte er ausdrücklich die Frage, ob er Tiere oder andere Wildtiere in die USA einführen würde.

Doch dann wurden die Beamten stutzig. Im Bereich seines Hosenbundes entdeckten sie eine ungewöhnliche Beule. Zudem wirkte der 40-Jährige zunehmend nervös.

Zehn Vögel in sechs Plastikröhren versteckt

Bei einer anschließenden Durchsuchung machten die Beamten eine unglaubliche Entdeckung: In eigens eingenähten Taschen seiner Unterhose steckten sechs durchsichtige Plastikröhren. Diese waren mit Klebeband umwickelt und teilweise mit schwarzen Netzen versehen.

In den Behältern befanden sich insgesamt zehn lebende Vögel. Bei acht Tieren handelte es sich um kleine Finken der Art Gelbgesicht-Grassamenknacker, die beiden anderen waren blaue Kardinäle.

Die Tiere werden auch im illegalen Vogelhandel angeboten. Für ihre Einfuhr in die USA hätte der Mann entsprechende Genehmigungen benötigt. Diese konnte er jedoch nicht vorweisen.

Mann muss sich vor Gericht verantworten

Auf die Frage, warum er die Vögel in seiner Unterhose transportierte, hatte der 40-Jährige eine knappe Erklärung parat. Die Tiere seien für seinen "persönlichen Gebrauch" bestimmt. Anschließend verweigerte er weitere Aussagen.

Der Mann wurde wegen des mutmaßlichen Schmuggels festgenommen und später gegen eine Sicherheitsleistung von 25.000 US-Dollar (rund 21.500 Euro) auf freien Fuß gesetzt. Am 26. Oktober muss sich der 40-Jährige vor einem Bundesgericht in Miami verantworten. Was er tatsächlich mit den zehn Vögeln vorhatte, bleibt vorerst ungeklärt.

red,08.10.2026, 17:24
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