Hohe Strafen drohen

Aufregung im Fahrerlager! F1-Mitarbeiter festgenommen

Aufregung im Fahrerlager der Formel 1. Mitglieder von Teams wurden von den Behörden festgenommen.
Sport Heute
09.10.2026, 10:33
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Wirbel vor dem Formel-1-Grand-Prix in Singapur! Nur zwei Tage vor dem Rennen am Sonntag (14 Uhr) soll es am Freitag zu mehreren Festnahmen direkt am Eingang des Fahrerlagers gekommen sein. Unter den Betroffenen sollen sich auch Mitarbeiter von Formel-1-Teams befinden.

Wie die deutsche "Bild" berichtet, entdeckten Sicherheitskräfte bei Taschenkontrollen mehrere verbotene E-Zigaretten sowie Zigaretten, die bei der Einreise nach Singapur nicht ordnungsgemäß versteuert worden waren.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Im asiatischen Stadtstaat gelten besonders strenge Gesetze. Die Nutzung von E-Zigaretten ist grundsätzlich verboten. Wer beim Vapen erwischt wird, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Bereits für den Konsum können bis zu 10.000 Singapur-Dollar (rund 7.000 Euro) fällig werden.

Nach den Vorfällen sollen die Verantwortlichen der Formel 1 die Rennställe in einem Rundschreiben erneut auf die geltenden Vorschriften hingewiesen haben. Schon vor Beginn des Rennwochenendes waren die Teams über die strengen Regeln informiert worden.

Es ist nicht das erste Mal, dass es rund um den Grand Prix in Singapur Probleme mit verbotenen E-Zigaretten gibt. Im vergangenen Jahr wurden 37 Personen erwischt und mit Geldstrafen belegt. Unter ihnen befanden sich 32 ausländische Besucher und fünf Einheimische. Ein Jahr zuvor waren es sogar rund 200 Personen.

Doch nicht nur beim Rauchen müssen die Formel-1-Stars und ihre Mitarbeiter aufpassen. Auch beim Thema Kaugummi gelten in Singapur strenge Vorschriften. Weil dessen Einfuhr und Verkauf stark eingeschränkt sind, verzichten die Rennställe im Fahrerlager auf Kaugummis. Audi verteilt stattdessen Minzbonbons an Fahrer, Mitarbeiter und Gäste.

Auch andere alltägliche Verhaltensweisen können in Singapur teuer werden. Wer Tauben füttert, riskiert bereits beim ersten Verstoß eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Singapur-Dollar (rund 7.000 Euro). Bei wiederholten Verstößen kann sich der Betrag verdoppeln.

Wer unerlaubt die Straße überquert, muss mit Strafen von bis zu 1.000 Singapur-Dollar (rund 700 Euro) rechnen. Für das Spucken auf den Boden können bis zu 2.000 Dollar (rund 1.400 Euro) fällig werden.

Besonders teuer kann auch die unerlaubte Nutzung fremder WLAN-Netzwerke werden. Bei wiederholten Verstößen drohen laut Bericht Geldstrafen von bis zu 20.000 Singapur-Dollar (rund 14.000 Euro) oder sogar eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

red,09.10.2026, 10:33