Kein Witz

Ausgerechnet er! "Tinder-Schwindler" startet Dating-App

Simon Leviev wurde durch die Netflix-Doku "Der Tinder-Schwindler" weltberühmt. Jetzt steigt ausgerechnet er selbst ins Dating-Geschäft ein.
Heute Entertainment
17.09.2026, 12:38
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Mit dieser Geschäftsidee sorgt Simon Leviev (35) für Wirbel. Der als "Tinder-Schwindler" bekannt gewordene Israeli bringt eine eigene Dating-App auf den Markt – obwohl er selbst von Tinder verbannt wurde.

Frauen mit Luxus-Leben beeindruckt

Leviev erlangte 2022 durch die Netflix-Doku "Der Tinder-Schwindler" internationale Bekanntheit. Darin berichten mehrere Frauen, wie er sie auf Tinder kennengelernt und ihnen ein Leben als schwerreicher Geschäftsmann vorgespielt haben soll.

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Er soll sich als Sohn des israelischen Diamanten-Milliardärs Lev Leviev ausgegeben und seine Dates mit Privatjets, Luxushotels und einem glamourösen Lebensstil beeindruckt haben. Später soll er behauptet haben, in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken, und die Frauen um Geld gebeten haben.

2019 wurde Leviev in Israel wegen Diebstahls, Betrugs und Urkundenfälschung zu 15 Monaten Haft verurteilt. Nach rund fünf Monaten kam er wegen guter Führung wieder frei.

"Musste mich beweisen"

Dass gerade er nun eine Dating-App auf den Markt bringt, dürfte bei vielen für Kopfschütteln sorgen. In einem Interview bei ITV wurde Leviev darauf angesprochen, dass Menschen sein neues Geschäft angesichts seiner Vergangenheit als "geschmacklos" empfinden und der App nur schwer vertrauen könnten.

Er verteidigt sein Projekt. Behörden würden alles genau prüfen, erklärte er. Seine Vergangenheit habe sogar dazu geführt, dass er sich besonders beweisen müsse: "Ich muss etwas wirklich Großartiges schaffen."

Reue gegenüber den Frauen, die in der Netflix-Doku schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben, zeigte Leviev allerdings nicht. Bereits 2022 hatte er die Betrugsvorwürfe zurückgewiesen. Er sei lediglich ein Single gewesen, der auf Tinder Frauen kennenlernen wollte. Seinen damaligen Reichtum erklärte er unter anderem mit frühen Bitcoin-Investitionen.

red,17.09.2026, 12:38