Bundesliga-Duell gegen Sturm

Austria-Ansage: "Zeigen, dass es uns nicht egal ist"

Deutliche Worte von Austria-Kapitän Manfred Fischer. Er verlangt von seinem Team eine klare Leistungssteigerung.
Sport Heute
10.10.2026, 08:06
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Sieben Bundesliga-Runden sind gespielt, bisher hinkte die Wiener Austria aber noch hinterher. Sieben Pünktchen und bloß Rang zehn entsprechen nicht den Erwartungen der Wiener. Auch wenn der ominöse Strich, also die Top Sechs, die sich für die Meistergruppe qualifizieren, bloß einen Zähler entfernt ist. Mit Sturm Graz, aktuell Vierter und erster Jäger des Spitzen-Trio, wartet durchaus eine knifflige Aufgabe auf Violett. Anstoß ist am Samstag um 19.30 Uhr. Im Vorverkauf waren über 13.000 Tickets abgesetzt.

Umso mehr, weil die Wiener in den Wochen vor der überlangen Länderspielpause vor allem spielerisch nicht überzeugen konnten. "Wir wollen unser Spiel auf den Platz bringen, daran haben wir gearbeitet", meinte Austria-Trainer Stephan Helm vor dem Spiel gegen Sturm. "Wir werden zu Mitteln greifen müssen, die ihre Spielweise durchbrechen, haben uns da auch etwas überlegt", schob der Trainer an. "Klar ist, dass wir sowohl im Spiel mit dem Ball als auch im Gegenpressing Verbesserungspotenzial sehen", meinte Helm. Man wolle vor allem "unberechenbar" bleiben.

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"Zeigen, dass es uns nicht egal ist"

"Der Gegner spielt unangenehm, ist sehr intensiv. Es wird auf Kleinigkeiten ankommen. Diese Kleinigkeiten müssen wir morgen besser machen", meinte Austria-Kapitän Fischer. Vor allem das direkte "Mann-gegen-Mann-Spiel" der Grazer stellt Gegner immer wieder vor Herausforderungen. "Es gibt da überhaupt keine Ausreden, weil du dich in jeder Phase des Spiels durchsetzen musst", so der Austria-Kapitän.

Der danach seine Mitspieler durchaus anstachelte. "Jeder einzelne Spieler steht in der Verantwortung. Es muss jedem bewusst sein, dass wir mit diesem Platz nicht zufrieden sind. Jeder einzelne Spieler muss für sich selbst verstehen, was er dazu beitragen kann, dass wir als Gruppe da wieder rauskommen", so Fischer. Seine Aufgabe sei es als Kapitän und Führungsspieler gewesen, mit Gesprächen da etwas beizutragen. Es sei "kritisch reflektiert" worden.

Trotzdem haben die Wiener höhere Ansprüche. "Es muss mehr kommen. Wir müssen zeigen, dass es uns nicht egal ist, wo wir derzeit sind. Von der ersten Minute an muss man das spüren. Wir sind nicht zufrieden mit dem zehnten Platz, wir wollen uns das selbst beweisen. Und den Fans zeigen", betonte Fischer danach durchaus emotional.

red,10.10.2026, 08:06