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Austria-Boss: "Sehen Licht am Ende des Tunnels"

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:43

Dürfen Österreichs Fußballer ihre Saison noch fertig spielen? Diese Frage ist noch immer nicht geklärt – auch wenn die Zeit längst drängt. Das sagt Austrias Wirtschafts-Vorstand Markus Kraetschmer nach der außerordentlichen Hauptversammlung der Liga.

"Vor einer Woche erlebten wir einen Rückschlag, da unser gut durchdachtes Konzept zurückgewiesen wurde von den Ministerien", erklärt Austria-Vorstand Markus Kraetschmer im vereinseigenen "viola.tv". "Aber wir haben schnell reagiert und alle Hebel in Bewegung gesetzt und sind sehr froh, dass es jetzt ein Szenario gibt, mit dem wir gemeinsam mit kompetenten Sportvertretern, Medizinern und den Ministerien die noch offenen Themen abklären können, um einen normalen Trainings- und Spielbetrieb möglich zu machen."

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Kraetschmer, der immer wieder deutlich macht, dass das wirtschaftliche Überleben der "Veilchen" von einer Fortsetzung der Saison abhängt, erläutert auch den weiteren Fahrplan. "Die neue Verordnung gibt das Ministerium vor, das wird für uns die Basis sein. Ich hoffe, dass diese Verordnung bis Mitte der Woche erarbeitet ist und wir spätestens am 15. Mai mit dem Mannschaftstraining einsteigen können", spielt er den Ball dem Gesundheitsministerium unter Minister Rudolf Anschober zu. "Der weitere Fahrplan sieht vor, dass am 29./30. Mai das Cupfinale stattfindet und am 2./3. Juni die Liga startet, die dann wiederum bis Juli beendet werden kann."

Das große "Aber" des 48-Jährigen: "Solange keine neue Verordnung da ist, sind wir in der Schwebe. Ich sehe die Ziellinie, wir sind aber noch nicht drüber." Und weiters: "Wir hätten uns gewünscht, dass wir heute mehr Klarheit bekommen, aber es war wichtig, dass es Licht am Ende des Tunnels zu sehen gibt."