Salzburg wartet

Austria-Coach Helm: "Ich sage es ganz offen..."

Die Wiener Austria kassierte zuletzt den späten Derby-Rückschlag gegen Rapid. Coach Stephan Helm sieht zu wenig Punkte auf dem Konto.
Sport Heute
17.04.2026, 21:59
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Die Veilchen hatten das Wiener Derby am vergangenen Sonntag über weite Strecken im Griff, bis Ercan Kara spät das 1:1 einköpfte (83.), eine Unachtsamkeit in der violetten Hintermannschaft ausnützte. Zuvor setzte es eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den LASK, damit haben die Wiener nur ein Pünktchen aus den letzten zwei Spielen geholt und sind aktuell Tabellen-Fünfter.

In der engen Bundesliga-Meisterschaft fehlen fünf Punkte zu Tabellenführer Sturm Graz. Der Meister bekommt es am Wochenende mit Verfolger LASK zu tun. Die Austria trifft am Sonntag (14.30 Uhr) auf Red Bull Salzburg, das Rückspiel in Wals-Siezenheim steigt dann schon am Mittwoch – zwei richtungsweisende Duelle.

Helm: Zu wenige Punkte

"Ich sage es ganz offen: Wir haben gute Leistungen gebracht – vor allem, wenn wir zu elft auf dem Platz gestanden sind. Und es fühlt sich so an, dass wir uns punktemäßig zu wenig für den Aufwand belohnen konnten", meinte Austria-Trainer Stephan Helm mit Blick auf die letzten Wochen. "Wir liefern gute und attraktive Spiele ab. Dafür haben wir ein bisschen zu wenig Punkte mitgenommen", ergänzte der Austria-Trainer, der jüngst bis 2028 am Verteilerkreis verlängert hat.

"Ich will, dass die Mannschaft mit hundertprozentiger Leidenschaft und mutig auftritt. Diesmal wollen wir uns für diesen Aufwand auch mehr belohnen", gab Helm die Marschroute vor. Dafür könnte die mögliche Rückkehr von Johannes Eggestein helfen. Der Deutsche fehlte zuletzt gegen Rapid angeschlagen, dürfte wieder in den Kader zurückkehren. Philipp Maybach und Marko Raguz sind fraglich.

"Wenn du den Sack nicht zumachst..."

Der Rückschlag gegen Rapid mit dem späten Ausgleich schmerzte jedenfalls. "Die Spiele zeigen, dass wir eine große Präsenz im gegnerischen Strafraum haben. Wenn du den Sack nicht zumachst, kann mit einer Aktion ein Tor passieren", erklärte der Austria-Trainer weiter.

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"Alle Spiele sind knapp. Wenn wir an unsere Top-Leistung kommen, ist alles möglich. Wir trauen uns selbst sehr viel zu", so Helm weiter. "Wir haben gezeigt, was in uns steckt, aber wir haben es nicht finalisiert. Wir müssen scharf sein", stellte der violette Coach klar.

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Ähnlich sah es auch Abubark Barry, Austrias Um und Auf im Mittelfeld. "Wir sind gut vorbereitet, aber es geht um kleine Details im Fußball. Wir sind voll im Rennen, ich liebe es, diese Spiele zu spielen, diesen Druck zu haben. Da geht es darum, fokussiert zu bleiben, keine Fehler zu machen. Druck macht mich zu einem besseren Spieler."

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