Nur zwei Siege aus neun Spielen, erst sieben Punkte auf dem Konto, eine negative Tordifferenz – die Austria legte in der Bundesliga einen miserablen Start hin. Nach dem 2:3 gegen Ried rückt das Tabellenende immer näher.
"Wir und vor allem ich müssen viel investieren, um die Situation zu verbessern", sagt Trainer Stephan Helm, der langsam aber sicher um seinen Job bangen muss. "Gerade in dieser Phase muss man klar und konsequent bleiben und jeden Tag sein Bestes geben. Ich kann garantieren, dass ich mich den Herausforderungen und der Kritik stelle. Es braucht keiner glauben, dass ich in Depressionen verfalle."
Rückendeckung kommt von Tormann Samuel Sahin-Radlinger. "Der Trainer kann nichts dafür, dass wir zum zweiten, dritten Mal hintereinander den gleichen Stellungsfehler machen."
Ob die Austria-Bosse das auch so sehen, ist unklar. Geschäftsführer Tomas Zorn wollte nach der sechsten Saisonpleite keine Wortspende abgeben.
Was laut Helm für ihn spricht? "Ich habe keine Mannschaft gesehen, die auseinanderfällt." Auch deshalb fiel sein Blick in die Zukunft positiv aus. "Wenn alle Spieler zur Verfügung stehen und in Form sind, werden wir so ein Spiel gewinnen."
Die nächste Gelegenheit für einen Austria-Sieg bietet sich am Freitag beim SCR Altach, danach wartet das Heim-Derby gegen Tabellenführer Rapid.