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Austro-Video als Vorlage? Kiewel hat jetzt neue Show

Andrea Kiewel, Chris Tall und Jenke von Wilmsdorff sind auf der Flucht für Prosieben. Das Konzept erinnert auffällig an den YouTube-Hit "Manhunt".
Heute Entertainment
24.09.2026, 11:53
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Untertauchen, bloß nicht erkannt werden – und immer aufpassen, dass die Hunter nicht plötzlich hinter einem stehen.

Was auf YouTube bereits Millionen Fans begeistert, soll nun auch im klassischen Fernsehen funktionieren.

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ProSieben startet im November die neue Event-Show "Catch Us. Die Jagd durch Europa". Andrea Kiewel (61), Chris Tall (35) sowie Jenke von Wilmsdorff (60) und dessen Sohn Jánik werden darin zu Gejagten.

Das Grundprinzip dürfte vor allem österreichischen YouTube-Fans ziemlich bekannt vorkommen.

Österreichischer Hit macht es vor

Bereits seit mehreren Jahren gibt es das Format "Manhunt". Hinter dem Projekt steht die Manhunt Media GmbH aus Wien. Peter Rautek wird vom Unternehmen als Entwickler des Konzepts genannt.

Die erste Staffel spielte sogar direkt in Wien. Danach ging es für die Produktion nach Bangkok, Staffel drei wurde in New York ausgetragen.

Das Prinzip: Content Creator müssen mehrere Tage lang in einer Großstadt untertauchen und versuchen, einer professionellen Taskforce zu entkommen.

96 Stunden dauert die Jagd mittlerweile.

Wer bis zum Ende nicht geschnappt wird und den Exitpoint erreicht, gewinnt.

Das klingt ziemlich ähnlich

Bei "Catch Us" sieht das Grundgerüst nun erstaunlich ähnlich aus.

Auch hier müssen bekannte Persönlichkeiten mehrere Tage untertauchen. Auch hier gibt es professionelle Hunter, die nach ihnen suchen. Und auch hier ist die reale Stadt das Spielfeld.

Die Promis bekommen bei ProSieben zunächst eine Stunde Vorsprung. Danach machen sich insgesamt sechs Hunter-Teams auf die Suche. Fünf Tage müssen die Gejagten durchhalten.

Damit ist zumindest die Grundidee beider Formate dieselbe: Menschen auf der Flucht gegen Menschen, die sie finden müssen.

Dass "Manhunt" tatsächlich als Vorlage für die neue ProSieben-Show diente, ist allerdings nicht belegt.

Bei "Manhunt" wird getrackt

Im Detail unterscheiden sich die Konzepte nämlich deutlich.

"Manhunt" arbeitet mit einem umfangreichen Regelwerk. Die Teilnehmer tragen GPS-Tracker und werden in bestimmten Abständen ohne Vorwarnung "gepingt". Diese Standortinformationen erhält anschließend die Taskforce.

Dazu kommen sogenannte "Speedhunts", sich verkleinernde Spielzonen, Challenges und zahlreiche Einschränkungen.

Einfach irgendwo vier Tage lang im Hotelzimmer verschwinden? So funktioniert das Spiel nicht. Auch Geld und Fortbewegungsmittel sind streng geregelt. Die aktuelle New-York-Ausgabe dauert insgesamt 96 Stunden.

Bei ProSieben jagen die Zuschauer mit

"Catch Us" setzt dagegen auf einen anderen großen Faktor: das Publikum.

Die Zuschauer können über Social Media und die Joyn-App Hinweise liefern, wenn sie glauben, einen der flüchtenden Promis entdeckt zu haben. Damit wird die Öffentlichkeit selbst Teil der Jagd.

Zusätzlich müssen Kiewel und Co. während ihrer Flucht immer wieder Aufgaben erfüllen. Dadurch werden sie gezwungen, ihre Verstecke zu verlassen – und erhöhen das Risiko, entdeckt zu werden.

Ein weiterer Unterschied: Während "Manhunt" seine Jagd innerhalb einer Metropole austrägt, verteilt "Catch Us" seine Targets auf verschiedene europäische Großstädte.

Vom YouTube-Hit ins Fernsehen?

Auch bei der Inszenierung gehen beide Formate unterschiedliche Wege.

"Manhunt" ist als YouTube-Serie entstanden und setzt stark auf Content Creator, Survival-Aspekte sowie die taktische Arbeit der Taskforce.

"Catch Us" wird dagegen als große Promi-Eventshow inszeniert. Steven Gätjen übernimmt die Rolle des Gamemasters, bekannte TV-Gesichter werden zu den Zielpersonen und ProSieben zeigt die Jagd an drei aufeinanderfolgenden Abenden.

Los geht die tatsächliche Verfolgung am 17. Oktober. Im Fernsehen ist das Ergebnis ab 10. November zu sehen.

red,24.09.2026, 11:53
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