Nur wenige Stunden zuvor hatte James Wehr noch jenes Autotreffen besucht, mit dem er in Kalifornien bekannt geworden war. In der Nacht auf Sonntag endete eine Fahrt mit seinem McLaren für den 27-Jährigen tödlich. Auch eine zweite Person im Sportwagen kam ums Leben.
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht in Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien. Nach Angaben der Polizei hatte der McLaren zunächst an einer Ampel gewartet. Als diese auf Grün schaltete, wurde der Wagen stark beschleunigt.
Bei hoher Geschwindigkeit dürfte der Fahrer die Kontrolle verloren haben. Der Sportwagen krachte zunächst gegen einen Randstein und anschließend gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der McLaren in zwei Teile gerissen und fing Feuer.
Mehrere US-Medien berichten, dass Wehr selbst am Steuer gesessen haben soll.
Ein Anrainer hörte zunächst quietschende Reifen und kurz darauf einen heftigen Knall. Als er gemeinsam mit Freunden nach draußen lief, stand das Unfallfahrzeug bereits in Flammen.
Polizei und Feuerwehr waren rasch vor Ort. "Als das Feuer gelöscht war, wurden zwei Personen tot in ihrem Fahrzeug aufgefunden", bestätigte Kyle Oldoerp, Sprecher der Polizei von Irvine.
Die Behörden untersuchen weiterhin, wie es genau zu dem tödlichen Unfall kam.
Bei dem Unfallwagen soll es sich um einen McLaren 720S mit HRE-Felgen gehandelt haben. Wehr hatte den Sportwagen häufig auf seinem Instagram-Account gezeigt.
US-Medien berichten unter Berufung auf Angehörige, dass die zweite Tote die 22-jährige Kellnerin Alexis "Lexi" Kramer sein soll. Demnach war sie aus Florida nach Kalifornien gereist, um Wehr zu treffen. Eine offizielle Bestätigung ihrer Identität durch die Behörden liegt bisher nicht vor.
Wehr war verheiratet. Nach seinem Tod veröffentlichte seine Ehefrau gemeinsame Fotos und verabschiedete sich mit emotionalen Worten von ihm.
"James, ich hätte nie gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich mich so endgültig von dir verabschieden muss. Dich lieben zu dürfen, wird immer der größte Segen meines Lebens bleiben."
James Wehr hatte "South OC Cars and Coffee" gegründet und war dadurch in der kalifornischen Autoszene bekannt geworden. Wenige Stunden vor seinem Tod hatte er das Treffen noch besucht.