Autofahrer müssen sich auf weiter steigende Preise an den Tankstellen einstellen. Nach den jüngsten Turbulenzen auf den Energiemärkten warnt nun auch der ARBÖ.
"Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Spritpreis weiter steigt. Und wenn die globalen Krisen für eine weitere Verknappung des Rohöls sorgen, ist auch ein weiterer Preisanstieg in Richtung der Drei-Euro-Marke nicht ausgeschlossen", erklärt der ARBÖ gegenüber "Heute".

Damit wäre an der Zapfsäule eine völlig neue Dimension erreicht. Entscheidend ist allerdings, wie sich die Lage in den kommenden Wochen auf den internationalen Energiemärkten entwickelt.
Dabei spielen nicht nur Krisen und die Verfügbarkeit von Rohöl eine Rolle. Laut ARBÖ könnte ausgerechnet das Wetter zu einem zusätzlichen Preistreiber werden.
"Es hängt auch davon ab, wie schnell der Winter kommt und wie stark der Heizbedarf ist. Wenn schon im Oktober ein großer Wintereinbruch kommt und auch die Industrie einen höheren Energiebedarf hat, dann ist das eine Möglichkeit", so der Autofahrerclub zu "Heute".
Ähnlich ist die Einschätzung von Jürgen Roth, Obmann des Energiehandels in der Wirtschaftskammer. Er sagt im ORF: "Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, ich sehe die drei Euro auf keinen Fall. Aus heutiger Sicht kann man das wahrscheinlich gar nicht mehr ausschließen."