Seit acht Jahren betreibt der betroffene Firmenchef den Autohandel in Desselbrun (Bez. Vöcklabruck). Zuletzt geriet er in Schwierigkeiten. Der Grund: die negative Entwicklung in der Branche.
Heuer kam es zu einem massiven Umsatzeinbruch. Nach Differenzen mit Leasinggebern und dem Finanzamt wurden Fahrzeuge eingezogen.
Die Details der Misere: Es haben sich Schulden von rund 2,14 Millionen Euro angehäuft. Informationen zu einem möglichen Vermögen liegen bisher nicht vor.
Von der Insolvenz sind rund 50 Gläubiger betroffen. Dazu kommen vier Mitarbeiter. Sie müssen sich jetzt neue Jobs suchen.
Denn: "Auch aufgrund der bereits erfolgten Zustimmung des Schuldners ist mit der baldigen Schließung und Gesamtverwertung des Unternehmens durch den Masseverwalter zu rechnen", erklärt Alexander Meinschad vom Linzer KSV-Standort.