Tragödie in Friesach

Axt-Killer bekam vor Verbrechen Anruf von Freund der Ex

Nach der tödlichen Attacke in Friesach herrscht tiefe Betroffenheit. Freunde beschreiben das Opfer als hilfsbereit – und den Killer als eifersüchtig.
01.07.2026, 12:21
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Die Bluttat in Friesach beschäftigt auch einen Tag danach die gesamte Stadt. In der Siedlung, in der sich das Verbrechen ereignete, wird noch immer über die schrecklichen Ereignisse gesprochen. Auch in Geschäften und auf der Straße ist das Verbrechen das beherrschende Thema.

Nicht alle Anrainer hatten zunächst von der Tat erfahren. "Hier ist ein Mord passiert? Das gibt es doch nicht. Die Welt wird immer verrückter", sagt ein Mann, der laut "Kronen Zeitung" gerade vom Einkaufen zurückkehrte.

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Opfer war "so eine gute Seele"

Besonders groß ist die Trauer bei Freunden und Bekannten des getöteten 29-Jährigen. Sie erinnern sich an einen lebensfrohen jungen Mann, der als Mechanikermeister arbeitete und jedes Jahr das Nova Rock Festival besuchte.

"Er war so ein guter Mensch", erzählt eine Freundin gegenüber der Tageszeitung unter Tränen. "So eine gute Seele. Er hätte nie jemandem etwas Böses gewollt - und dann passiert ihm so etwas."

Firma "bleibt geschlossen"

Auch an seinem Arbeitsplatz sitzt der Schock tief. Der Betrieb bleibt vorerst geschlossen. "Diese Woche bleibt vorerst geschlossen", heißt es von Unternehmensseite zur "Krone". Kollegen wollten die Nachricht zunächst nicht glauben. Erst mit der offiziellen Bestätigung sei ihnen das Ausmaß der Tragödie bewusst geworden.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Im Freundeskreis wird aber auch über den mutmaßlichen Täter gesprochen. "Er war schon immer eifersüchtig", erzählen Bekannte in der "Krone". Zwischen ihm und dem späteren Opfer habe es bereits in der Vergangenheit Reibereien gegeben. Dass die Situation derart eskalieren könnte, habe sich jedoch niemand vorstellen können.

Brisant: Laut Informationen der "Kronen Zeitung" soll der 27-Jährige kurz vor der Tat einen Anruf vom neuen Freund seiner Ex-Freundin erhalten haben. Aus diesem Grund verließ der Handwerker auch frühzeitig seinen Dienst. Worum es in dem Anruf genau ging, ist nicht bekannt.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Ermittlungen zu dem Verbrechen laufen weiter. Zurück bleiben eine trauernde Familie, zahlreiche Freunde und eine ganze Stadt, die um einen jungen Mann trauert, dessen Leben gewaltsam beendet wurde.

Während die Kriminalbeamten das Motiv weiter untersuchen, versuchen Angehörige und Freunde noch immer zu begreifen, wie es zu der tödlichen Bluttat kommen konnte.

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