Sturmalarm in Kärnten! In der Nacht auf Freitag zogen Böen mit bis zu 134 km/h übers südliche Bundesland. Seitens der Meteorologen von Ubimet wurde eine Sturmwarnung ausgesprochen, die noch bis Freitagabend gilt.
Die Folgen könne man aber schon jetzt spüren. Wie die "Kleine Zeitung" unter Berufung auf die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) berichtet, zählte man alleine in der Nacht 30 Feuerwehreinsätze.
Die Floriani hatten es mit umgestürzten Bäumen, die Straßen verlegten und auf Oberleitungen fielen, zu tun. Besonders dramatische Szenen sollen sich in Feistritz an der Drau abgespielt haben. Dort sei ein Haus abgedeckt worden.
Vor allem die Bezirke St. Veit, Wolfsberg, Villach und Spittal waren von den Unwettern betroffen. So waren bis Freitagmittag rund 1.000 Haushalte ohne Strom. Laut Kärnten Netz seien die Techniker bereits seit Donnerstagabend im Einsatz.
So sei es in Radenthein zu zwei Bränden durch auf Oberleitungen gestürzte Bäume gekommen. Man komme teilweise gar nicht zu den Schadstellen. Seitens der Techniker und Feuerwehrleute sei Vorsicht geboten. Der starke Wind würde die Arbeiten weiter verzögern.
Auch in Metnitz spürte man die Auswirkungen. Hier musste ein Supermarkt aufgrund eines Stromausfalles geschlossen bleiben. Milchprodukte würden vor Ort durch ein System der Feuerwehr gekühlt werden, die Tiefkühlware musste in die 60 Kilometer entfernte Zentrale in Maria Saal gebracht werden, hieß es gegenüber der "Kleinen".