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"Bafana Bafana" ist zurück auf der großen Bühne

Südafrika ist zurück bei der WM – und Trainer Hugo Broos will sich mit einem Coup verabschieden. Hoffnungsträger ist Burnley-Stürmer Lyle Foster.
Sport Heute
20.05.2026, 17:20
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Hugo Broos kennt die größte Fußballbühne wie kaum ein anderer. Der Belgier stand bereits 1986 bei der WM im Halbfinale und führte Südafrika nun erstmals seit 2010 wieder zu einer Endrunde. Im Mittelpunkt steht Angreifer Lyle Foster, der als nächster großer Stürmerstar des Landes gilt.

Der Trainer

WM - das kann Hugo Broos. Als eisenharter Innenverteidiger gehörte er 1986 in Mexiko zu jener grandiosen belgischen Mannschaft, die erst im Halbfinale Maradonas Argentiniern unterlag. Broos, zweimal Europapokalsieger mit dem RSC Anderlecht und seit bald 40 Jahren Trainer-Weltenbummler, ist heute 74 Jahre alt, aber immer noch drahtig wie einst und feurig wie immer. Seit 2021 trainiert er nun Südafrika und führte das Land nun zur ersten WM- Qualifikation seit der Heim-WM 2010. Nach dem Sommer, das hat Broos schon verkündet, soll dann aber Schluss sein mit dem Dasein als Coach.

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Der Star

Benni McCarthy, Shaun Bartlett, Bernard Parker - Südafrika hat in den vergangenen drei Jahrzehnten eine Vielzahl großartiger Stürmer hervorgebracht. Lyle Foster (25) könnte der nächste in dieser Reihe werden. Der Angreifer aus dem Riesen-Township Soweto ist nach Stationen in Frankreich, Portugal und Belgien mittlerweile in der Premier League angekommen. Im Januar 2023 überwies der damalige Zweitligist FC Burnley unter Trainer Vincent Kompany elf Millionen Euro für Foster nach Westerlo. Nach zwei Aufstiegen (2023 und 2025) geht es nun aber nach 2024 erneut runter.

Das Besondere

Nur zwei Siege hat Südafrika bei WM-Endrunden gefeiert, der jüngste Erfolg ging dabei in die Geschichte ein. Als Gastgeber 2010 bezwang "Bafana Bafana" zwar im letzten Gruppenspiel den haushohen Favoriten Frankreich und schickte die heillos zerstrittene Domenech-Equipe damit nach Hause. Allerdings war der Sieg zu wenig: Als erster WM-Gastgeber schied Südafrika in der Vorrunde aus.

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