Bundesliga-Power

Letzter ÖFB-Gegner will bei WM überraschen

Tunesien reist mit einer starken Defensive und viel Bundesliga-Power zur WM. Vor dem Turnier noch ein Test gegen Österreich.
Sport Heute
20.05.2026, 16:41
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Sabri Lamouchi soll Tunesien nach turbulenten Monaten wieder Stabilität geben. Der frühere französische Nationalspieler übernahm erst im Januar das Nationalteam und kennt die WM-Bühne bereits aus eigener Erfahrung. Vor dem WM-Start testen die "Adler von Karthago" am 1. Juni im Wiener Ernst-Happel-Stadion gegen Österreich.

Der Trainer

Erst seit Januar hat Sabri Lamouchi das Sagen. Der frühere französische Nationalspieler folgte auf den Tunesier Sami Trabelsi, der nach dem Achtelfinal-Aus beim Afrika-Cup hatte gehen müssen. Lamouchi hat auf einem Schleudersitz Platz genommen - der 54-Jährige ist seit Januar 2024 der bereits fünfte Nationaltrainer. Die WM-Bühne kennt der Neue, 2014 war Lamouchi mit der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) in Brasilien dabei. Auf Klubebene betreute der einstige Mittelfeldspieler Stade Rennes, Nottingham Forest, Cardiff City und Al-Riyadh SC/ Saudi-Arabien. Als Profi wurde Lamouchi französischer Meister mit Auxerre und Monaco, spielte unter anderem auch für Inter Mailand und Olympique Marseille. Nach vier Tunesiern bekam im Franzosen Lamouchi wieder ein ausländischer Trainer den Posten.

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Der Star

Ellyes Skhiri spielt für Eintracht Frankfurt, sein Wert (6 Millionen Euro) wird im potenziellen Kader laut Transfermarkt lediglich von Louey Ben Farhat (Karlsruher SC/7,5) übertroffen. Anders als der 19 Jahre alte Offensivspieler, der erst zweimal für die "Adler von Karthago" auflief, ist Skhiri (30) im Nationalteam eine feste Größe. Bei der WM 2018 und der WM 2022 absolvierte der Abräumer jeweils alle drei Gruppenspiele. Die Vorrunde überstand Tunesien bei bislang sechs Teilnahmen an Weltmeisterschaften nie, Skhiri soll dabei helfen, dies zu ändern. Der defensive Mittelfeldspieler wurde im französischen Lunel geboren, wechselte von HSC Montpellier über den 1. FC Köln zur Eintracht - war unter Trainer Albert Riera aber zuletzt nur noch Ergänzungsspieler.

Khedira als Joker

Tunesien schloss seine Gruppe in der Afrika-Qualifikation ungeschlagen mit 13 Punkten Vorsprung als Sieger ab, kassierte dabei kein einziges Gegentor. Einzig beim 0:0 gegen Namibia ließ der Afrikameister von 2004 Punkte liegen. Lamouchi kann auf viel Unterstützung aus Deutschland zählen, so ist etwa Rani Khedira (Union Berlin) seit März für das Heimatland seines Vaters spielberechtigt.

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