Fehlende Genehmigung

Balkan-Legende Mitar Mirić sagt Österreich-Konzert ab

Bittere Nachricht für Fans von Mitar Mirić: Der serbische Kult-Sänger sagte seinen geplanten Auftritt in Salzburg praktisch in letzter Minute ab.
Heute Entertainment
06.10.2026, 14:25
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Eigentlich hätte Mitar Mirić am 2. Oktober in Salzburg auf der Bühne stehen sollen. Doch daraus wurde nichts.

Noch am Tag des geplanten Auftritts meldete sich der 69-jährige Folk-Sänger persönlich bei seinen Fans und erklärte, dass die Show nicht stattfinden werde. Der Grund liege laut Mirić nicht bei ihm, sondern beim Veranstalter.

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"Liebe Fans in Salzburg und Umgebung, die ihr geplant habt, heute Abend zu meinem Auftritt zu kommen", begann der Sänger seine Nachricht. Das Konzert müsse wegen Versäumnissen des Veranstalters und einer nicht geregelten Genehmigung für den Auftritt abgesagt werden.

Welche konkrete Genehmigung in Österreich fehlte, erklärte Mirić nicht.

Fans wussten offenbar von nichts

Besonders ärgerlich für den Balkan-Star: Zum Zeitpunkt seiner Nachricht hatte der betroffene Club die Absage nach Mirićs Darstellung noch gar nicht öffentlich bekannt gegeben.

Deshalb griff der Sänger selbst zum Handy und warnte seine Fans davor, sich vergeblich auf den Weg zu machen. Er hoffe auf ein baldiges Wiedersehen – dann allerdings "mit besserer Organisation".

Mehrere serbische Medien berichten sogar, Mirić fühle sich von den Verantwortlichen in Österreich "betrogen". Von der Gegenseite liegt bislang allerdings keine öffentlich dokumentierte Stellungnahme vor.

Legende am Balkan

Mitar Mirić gehört zu den bekanntesten Vertretern der serbischen Folk-Musik und steht bereits seit den 1970er-Jahren auf der Bühne. Zu seinen bekanntesten Songs zählen "Ne može nam niko ništa", "Voli me danas više nego juče" und "Dobro jutro rekoh zori".

Zuletzt sorgte der 69-Jährige allerdings nicht nur musikalisch für Schlagzeilen. Ein stark verändertes Gesicht in einem Social-Media-Video ließ vor wenigen Wochen Spekulationen über mögliche Beauty-Eingriffe aufkommen.

Mirić lieferte wenig später eine wesentlich banalere Erklärung: Sein Social-Media-Mitarbeiter habe schlicht zu viele Filter über das Video gelegt.

Nun sorgt ausgerechnet Österreich für die nächste unerwartete Episode. Wann Mirić seinen ausgefallenen Salzburg-Auftritt nachholen kann, ist derzeit noch offen.

red,06.10.2026, 14:25