Die Hits laufen, die Hallen sind voll, nur privat hakt es noch: "Ich suche immer noch die Frau fürs Leben", gab Julian Sommer (28) am Sonntagabend beim Mallorca-Special von "Grill den Henssler" auf VOX zu. Zwischen Paella-Pfanne und Punktewertung wurde der Partysänger plötzlich ungewohnt nachdenklich.
Leicht habe es eine Frau an seiner Seite nicht, räumte er ein. "Bei mir muss man mit ziemlich vielen Dingen klarkommen. Ich bin eigentlich nur unterwegs." Dazu kommen die vielen weiblichen Fans. "Das kann auch nicht jeder immer super verkraften." In der Vergangenheit habe das schon für Probleme gesorgt, gestand er seufzend.
Moderatorin Laura Wontorra (37) begrüßte den "Jungspund" und wollte wissen, wie er überhaupt am Ballermann gelandet ist. "Ich bin Ballermann-Tourist durch und durch", so Sommer. Schon mit 17 feierte er dort mit seinen Handball-Kollegen. An einem Abend, mit leicht "einen im Tee", hörte er einen Song und dachte sich: Das kann ich auch. Er lud sich ein Musikprogramm herunter und legte los. Der Durchbruch kam später mit "Dicht im Flieger".
Gemeinsam mit Frenzy (33), Isi Glück (35) und Koch-Coach Mario Kotaska (52) forderte er Steffen Henssler (53) heraus. Die Paella-Runde ging trotz Mallorca-Erfahrung mit 19:23 an den Profi.
Beim Dessert sollte Isi Glück mit einem "beschwipsten Biskuittörtchen" das Ruder herumreißen. Vorher plauderte sie über ihren Hit "Delfin", den sie zuerst gar nicht singen wollte. "Was ist das für ein Text?", habe sie sich gedacht. Entstanden war der Song in einem Workshop, bei dem jeder ein Wort aufschrieb und daraus ein Satz gebaut wurde.
Die Jury war vom Törtchen weniger begeistert als das Publikum vom Song. Joachim Llambi (62) verstand die Curaçao-Creme "überhaupt nicht", auch das Baiser fand er komisch. Koch Alexander Herrmann (55) war der Nachtisch dagegen zu brav: "Das mit dem 'beschwipst' müssen beide noch lernen. Das kannst du ja im Kindergarten servieren." Am Ende gab es dreimal nur drei Punkte.
Den Sieg holte sich wieder einmal Henssler, und zwar deutlich mit 85:61.