Einsatz offen

Bangen um Alaba vor dem Showdown gegen Bosnien

Nach dem ÖFB-Team gewann auch Bosnien am Samstag, so steigt das "Finale" um das WM-Ticket am Dienstag. Womöglich ohne Star David Alaba.
Sport Heute
16.11.2025, 00:18
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Österreichs Fußball-Nationalteam hat mit einem 2:0-Erfolg im WM-Qualifikationsspiel auf Zypern vorgelegt, Stürmerstar Marko Arnautovic schnürte den Doppelpack (18./Elfer, 55.). Doch Gruppen-Konkurrent Bosnien zog nach, drehte beim 3:1-Heimerfolg gegen Rumänien am Samstagabend einen frühen Rückstand und zwingt die ÖFB-Auswahl nun in ein echtes Endspiel am Dienstag im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Die Ausgangslage in der Qualifikationsgruppe H ist klar: Rot-Weiß-Rot hat 18 Punkte auf dem Konto, steht zumindest sicher im Play-off. Verfolger Bosnien hält nun bei 16 Zählern. Das bedeutet, dass der Elf von Ralf Rangnick am Dienstag bereits ein Unentschieden reicht, um erstmals nach 28 Jahren wieder bei einer Weltmeisterschaft anzutreten. Die Bosnier müssen gewinnen.

"Sieg in den Hintergrund geraten"

"Der Sieg ist jetzt ein bisschen in den Hintergrund geraten, aber das sollten wir gleich wieder vergessen. Wir sind ja immer noch Erster", meinte ÖFB-Ass Romano Schmid vor der Rückreise des ÖFB-Teams am Flughafen von Paphos. "Die sind eine sehr unangenehme Mannschaft, die in die Zweikämpfe richtig reinhaut", blickte Werder-Bremen-Legionär Romano Schmid bereits auf den Dienstags-Gegner.

"Aufgrund der Leistung der Bosnier ist es noch nicht endgültig entschieden. Wir haben uns heute nichts vorzuwerfen. Das, was wir  beeinflussen konnten, hat die Mannschaft heute gut gemacht", lobte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel derweil sein Team. "Es wird ein richtig schönes Spiel am Dienstag in Wien geben", so der ÖFB-Sport-Boss weiter. "Es wird ein tolles Spiel werden, für beide Mannschaften und für die Zuschauer", schmunzelte Schöttel.

Alaba-Einsatz "fraglich"

Gleichzeitig enthüllte der 58-Jährige aber, dass Rot-Weiß-Rot um Star und Kapitän David Alaba zittern muss. Ein Einsatz am Dienstag steht in der Schwebe. "Es ist fraglich, ob er zum Einsatz kommen kann", enthüllte der Sport-Boss. Zuletzt war Alaba mit einer Wadenverletzung ausgefallen, ob dem 33-Jährigen in Diensten von Real Madrid diese Verletzung weiterhin Probleme macht, ließ Schöttel offen. Gegen Zypern fehlte Alaba ohnehin gelbgesperrt.

Der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll versuchte derweil, betont positiv zu bleiben: "Es gibt überhaupt keinen Grund, etwas Negatives zu sehen. Wir haben in Zypern gewonnen – die Pflicht, und die Kür folgt am Dienstag in Wien", so der neue ÖFB-Boss. "Ich bin total optimistisch, dass es uns gelingen wird, Bosnien zu schlagen oder Unentschieden zu spielen", so Pröll. "Wir liegen zwei Punkte vor dem Gegner, das ist eine gute Ausgangsposition, wir haben es selbst in der Hand. Die Ausgangsposition könnte vor so einem Match nicht besser sein", meinte der ÖFB-Boss.

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