Ein Medienbericht in Spanien heizte jüngst Spekulationen über die Zukunft des deutschen Star-Trainers an. "ABC" berichtete jüngst, Flick habe Mitarbeitern im Klub mitgeteilt, er sei zu erschöpft, um seinen bis 2027 laufenden Vertrag bei den Katalanen zu erfüllen. Auch, weil der Deutsche dem Bericht zufolge "kulturelle Probleme" in der Mannschaft geortet habe, mit dem Verhalten einiger Spieler, die sich lediglich um Ruhm kümmern würden, nicht einverstanden sei.
Flick selbst wies die Spekulationen aber bereits am Rande des Champions-League-Gastspiels bei Club Brügge deutlich zurück. "Das ist nur noch Blödsinn", meinte der 60-Jährige auf den Bericht angesprochen. "Ich liebe diesen Klub wirklich. Ich liebe die Spieler. Ich liebe das Drumherum, bin sehr glücklich in Barcelona", meinte der Deutsche.
Doch auch wenn Flick versucht, zu beschwichtigen, steckt wohl ein Fünkchen Wahrheit in dem Bericht. Denn gerade die eine oder andere "Extrawurst" für den erst 18-jährigen Star-Spieler Lamine Yamal soll Flick gehörig widerstreben. So war der Spanier nach der 1:2-Niederlage im Clasico gegen Real Madrid (1:2) nicht mit der Mannschaft zurückgeflogen, sondern selbst nach Mailand gejettet.
Der Verein selbst hatte für derartiges Verhalten Yamals keinerlei Sanktionen ausgesprochen. Doch genau das soll Flick, der Disziplin besonders wertschätzt, gar nicht gepasst haben. Er habe intern immer wieder seine Verärgerung über die Ungleichbehandlung der Spieler deutlich gemacht. Bisher allerdings ohne Erfolg.
Flick hatte im Sommer 2024 bei Barcelona das Ruder übernommen, sofort das Triple bestehend aus Meistertitel, Cup-Erfolg und Sieg im Supercup geholt. Nach dem Sieg in der Liga gegen Celta Vigo beträgt der Rückstand auf den Erzrivalen Real Madrid drei Punkte.