Schon im vergangenen Sommer hatte sich ein Transfer-Hickhack zwischen dem Star-Torhüter und seinem Klub entwickelt. Barca wollte ter Stegen abgeben, der Deutsche wollte bleiben. Ein halbes Jahr später scheinen sich die Vorzeichen aber geändert zu haben. Mittlerweile kann sich auch der 33-jährige Barca-Kapitän den Jänner-Abgang vorstellen – trotz eines noch bis 2028 laufenden Vertrags. Ter Stegen machte in der laufenden Saison bloß ein einziges Copa-Spiel für die Katalanen.
Nun steht eine Leihe für das Frühjahr 2026 im Raum. Und auch der Deutsche kann sich angesichts der Weltmeisterschaft 2026 und der möglichen Spielpraxis einen vorübergehenden Klubwechsel vorstellen. Der La-Liga-Konkurrent Girona gilt als interessiert. Einziges Problem: das Geld. Der Tabellen-18. verfügt nämlich nicht über die finanziellen Mittel, um ter Stegens hohes Gehalt von bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr oder eine hohe Leihgebühr an die "Blaugrana" zu überweisen.
Doch genau das soll für Barca einem Bericht der üblicherweise gut informierten "Mundo Deportivo" zufolge ohnehin nur zweitrangig sein. Barcelona würde sich demnach mit einer Leihgebühr von einer Million Euro für die Halbsaison zufrieden geben und würde sogar ter Stegens Gehalt zu großen Teilen bezahlen.
Barcelonas Plan dahinter: Der deutsche Torwart solle mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen, um ihn im Sommer dann endgültig zu verkaufen und noch eine hohe Ablösesumme einzustreifen. Beide Klubs sollen sich dem Bericht zufolge in intensiven Gesprächen befinden.