Erste Kette stellt um

Barcode-Aus: Supermarkt-Revolution bahnt sich an

Nach mehreren Jahrzehnten dürfte der Barcode auf Lebensmitteln das Ende seines Lebenszyklus erreicht haben. Supermärkte rüsten bereits um.
Newsdesk Heute
19.03.2026, 13:24
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Seit Jahrzehnten gehört er zum Alltag: der Barcode an der Kassa. Doch damit könnte bald Schluss sein. Händler weltweit planen, die bekannten Strichcodes durch moderne Alternativen zu ersetzen. Die erste Supermarktkette macht nun Ernst.

Der Hintergrund: Die quadratischen QR-Codes können deutlich mehr Informationen speichern. Während ein klassischer Barcode nur Basisdaten wie Name, Hersteller oder Preis liefert, bieten QR-Codes Platz für Details wie Inhaltsstoffe, Allergene oder sogar Rezeptideen.

Tesco stellt um

Hinter der Umstellung steht die Organisation GS1, die weltweit für die Vergabe der Produktnummern verantwortlich ist. Laut deren Angaben haben viele Händler bereits reagiert: In Großbritannien soll fast jeder zweite Händler seine Kassensysteme schon angepasst haben, berichtet die Zeitung "Metro".

Erste Tests laufen bereits. Die Supermarktkette Tesco experimentiert aktuell mit QR-Codes auf frischen Produkten wie Zitronen, Fleisch oder Würsteln. Auch große Marken wie L'Oréal, Unilever und Procter & Gamble treiben die Entwicklung voran.

QR-Codes mittlerweile massentauglich

Ganz neu ist die Technik nicht. QR-Codes wurden spätestens seit der Pandemie massentauglich, etwa beim digitalen Speisekarten-Scan im Restaurant. Inzwischen finden sie sich immer öfter auch auf Verpackungen, um zusätzliche Infos oder Webseiten bereitzustellen.

Laut Experten steht nun der nächste Schritt bevor: ein vollständiger Wechsel im Handel. Künftig könnte ein einziger Scan mit dem Smartphone reichen, um alle relevanten Produktinfos in Echtzeit abzurufen. Händler, die nicht mitziehen, könnten rasch ins Hintertreffen geraten.

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