Für Kevin wird es jetzt ernst: Der 34-Jährige Wahl-Tiroler ist bei "Bauer sucht Frau" (Mittwoch, 20.15 Uhr ATV/Joyn) bereit für die große Liebe. "Ich möchte jemanden kennenlernen, ich will daten, ich möchte einen Freund, ich bin ready", macht er vor seiner Hofwoche klar.
Bei der Sichtung der zahlreichen Liebesbriefe bekommt er Unterstützung von seinem treuen Dackel Arnold. Am Ende fällt die Entscheidung: Vier Männer dürfen Kevin im Tiroler Außerfern persönlich kennenlernen. Schon die Ankunft des ersten Hofherrn sorgt dabei für Aufsehen.
Ausgerechnet ein Namensvetter macht den Anfang: Kevin aus Innsbruck rollt auf Inlineskates und mit Koffer an und sorgt damit bei seinem Gastgeber gleich für einen Wow-Effekt. Ob aus dem ungewöhnlichen ersten Eindruck mehr wird, zeigt sich während der Hofwoche.
"Ich kann es nicht glauben, dass sich so viele Männer beworben haben. Das habe ich überhaupt nicht erwartet und ist auch nicht selbstverständlich. Ich habe keine Worte dafür", freut sich der Single-Landwirt. "Das wird sauschwierig, ich weiß gar nicht, wie ich mich da entscheiden soll."
Auch bei Emilia aus Oberösterreich stehen diese Woche schwierige Entscheidungen an. Zehn Bewerber hoffen auf eine gemeinsame Hofwoche, doch mehr als die Hälfte muss gehen. "Ich werde vier Burschen mitnehmen, das heißt sechs müssen wieder nachhause fahren. Da fällt die Entscheidung voll schwer, ich will keinen verletzen", erklärt die lebensfrohe 21-Jährige.
Ihre Auserwählten bekommen jeweils einen Herzluftballon. Danach geht es gleich zur Sache: Eine gemeinsame Laufrunde steht ebenso auf dem Programm wie der Bau eines Ziegengeheges. Am Abend wartet schließlich noch das große Hoffest.
Weniger romantisch läuft es zunächst bei Peter: Über seiner Hofwoche in der Obersteiermark ziehen dunkle Wolken auf. Ausgerechnet sein eigener Bruder überbringt dem 23-Jährigen eine Nachricht, mit der der Jungbauer nicht gerechnet hat: "Sie ist jetzt nicht wegen dir da gewesen, sondern schon wegen mir", erklärt ihm sein Bruder über eine der Hofdamen. Peter ist zunächst sprachlos.