Gesundheit, Sicherheit und ein Leben ohne Risiko: Was zunächst nach einer perfekten Gesellschaft klingt, wird in "Corpus Delicti" ab 1. Oktober zum Albtraum. Der Roman von Juli Zeh kommt als großer Thriller ins Kino – mit Hannah Herzsprung und "Maxton Hall"-Hottie Damian Hardung in den Hauptrollen.
Die Geschichte spielt in einer nahen Zukunft: Die sogenannte "Methode" verspricht den Menschen maximale Gesundheit und Sicherheit. Möglich machen soll das eine lückenlose Erfassung und Auswertung von Daten. Das System gilt als präzise und praktisch unfehlbar. Zweifel sind nicht vorgesehen. Dann geschieht ein Mord.
Das Leben der Wissenschaftlerin Mia Holl (Herzsprung) gerät völlig aus den Fugen, als ihr Bruder Moritz (Hardung) des Mordes beschuldigt wird. Die Beweise scheinen eindeutig, ein DNA-Nachweis belastet ihn schwer. Doch Mia ist fest von seiner Unschuld überzeugt. Sie beginnt, Fragen zu stellen und legt sich damit mit einem System an, das für Zweifel keinen Platz lässt.
Gleichzeitig weiß sie immer weniger, wem sie überhaupt noch vertrauen kann. Ihrer Kollegin Christiane (Haley Louise Jones), dem Anwalt ihres Bruders (Christian Friedel) oder dem charismatischen Journalisten Kramer (Alexander Fehling)? Aus der Suche nach der Wahrheit wird schließlich ein Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Mia gerät selbst ins Visier und wird zur Gejagten.
Die Romanvorlage gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Romanen der vergangenen Jahre. "Corpus Delicti" wurde mehr als eine Million Mal verkauft. Zeh schrieb die Geschichte zunächst als Theaterstück, bevor der Roman erschien. Produzent Quirin Berg war von der Story offenbar sofort gefesselt. Nachdem ihm eine Kollegin das Buch empfohlen hatte, las er es nach eigenen Angaben bis zum nächsten Morgen komplett durch.
Für die Verfilmung konnte Regisseurin Lena Stahl gewonnen werden. Für die Kamera zeichnet Philipp Haberlandt verantwortlich, der bereits an "Babylon Berlin" und "Black Mirror" arbeitete. Production Designer Christian M. Goldbeck gewann für "Im Westen nichts Neues" einen Oscar, ebenso wie Volker Bertelmann, der die Musik in "Corpus Delicti" innehatte.
Der Film trifft jedenfalls einen hochaktuellen Nerv: Wie viel Freiheit sind Menschen bereit, für Sicherheit aufzugeben? Was passiert, wenn Daten mehr zählen als Zweifel? Und was, wenn ein angeblich perfektes System doch einen Fehler macht?
Das Gewinnspiel ist aktiv bis 6. Oktober 2026, 08:00 Uhr. Die Gewinner*innen werden per E-Mail oder telefonisch verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.