Erleichterung beim FC Bayern München! Fünf Tage nach seinem Zusammenbruch gibt es endlich gute Nachrichten von Trainer Vincent Kompany. Der Belgier durfte am Mittwoch das Spital verlassen. Sportvorstand Max Eberl verrät nun auch, was hinter dem medizinischen Notfall steckte.
"Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden, das ist die größte und schönste Nachricht für uns alle", erklärt Eberl vor dem DFB-Pokalspiel gegen Magdeburg in der ARD.
Laut dem Bayern-Boss wurde der Zusammenbruch durch eine Hirnhautreizung ausgelöst. Kompany war am vergangenen Freitag auf dem Trainingsgelände der Münchner kollabiert, als er nach der Einheit der Profis noch beim Training der zweiten Mannschaft zuschaute. Ein Notarzt musste alarmiert werden.
Bereits zuvor hatte der 40-Jährige mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt. Kompany selbst hatte von einem "ziemlich saftigen Virus" gesprochen. Ob dieser mit der Hirnhautreizung zusammenhing, geht aus den Angaben des Vereins nicht hervor.
Nun darf sich der ehemalige Weltklasse-Verteidiger zu Hause erholen. Seine Rehabilitation bestehe vor allem aus viel Ruhe, erklärt Eberl. Wann Kompany wieder an der Seitenlinie stehen kann, ist noch offen. Bis auf Weiteres übernimmt Assistent Aaron Danks seine Aufgaben.
Eberl blickt jedenfalls optimistisch auf die Genesung seines Trainers. "Ich bin mir sicher, dass er ganz bald wieder bei 100 Prozent ist", sagt der Sportvorstand. Für die Bayern ist die Entlassung aus dem Spital nach den bangen vergangenen Tagen die wichtigste Nachricht.