Bayern München steht souverän im Achtelfinale des DFB-Pokals! Der deutsche Rekordmeister fertigte Zweitligist Magdeburg am Mittwochabend mit 6:1 ab. Matchwinner war Michael Olise mit einem Doppelpack (10., 50.). Zwar gelang den Gästen durch Mateusz Zukowski zwischenzeitlich der Ausgleich (15.), doch Sommer-Neuzugang Ismael Saibari brachte die Münchner nur sechs Minuten später wieder auf die Siegerstraße.
Nach dem Seitenwechsel machten die Bayern kurzen Prozess. Olise erhöhte per Elfmeter auf 3:1, anschließend schraubten Alphonso Davies (70.), Nathaniel Brown (73.) und David Santos Daiber (90.+4) das Ergebnis in die Höhe.
ÖFB-Legionär Konrad Laimer stand bei den Münchnern in der Startelf und wurde in der 67. Minute ausgewechselt. Trainer Vincent Kompany, der nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert worden war, hatte dieses bereits vor der Partie wieder verlassen dürfen.
Mit Alexander Prass scheiterte Hoffenheim mit Coach Christian Ilzer an Zweitligist Holstein Kiel erst im Elfmeterschießen. Weil Mats Rots mit dem äußerst schwach geschossenen Elfer an Holstein-Keeper Lio Rothenhagen scheiterte. Die Kieler stiegen mit 4:3 im Elferschießen auf. Nach 90 und 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Prass stand in der Startelf, versenkte seinen Elfmeter äußerst souverän.
Auch ÖFB-Nachwuchsstürmer Thierry Tazemeta durfte jubeln. Der 19-Jährige feierte mit dem 1. FC Kaiserslautern einen 2:0-Auswärtssieg gegen Hannover 96 und steuerte dabei die Vorlage zum Führungstreffer durch Milos Lukovic (14.) bei. Ivan Prtajin legte spät nach (86.). Damit steht auch Kaiserslautern in der nächsten Pokalrunde.
Endstation war derweil für Schalke 04 mit Trainer Miron Muslic. Gegen den Zweitliga-15. Dynamo Dresden setzte es eine 0:2-Niederlage. Patrice Covic (54.) und Christoph Daferner (88.) trafen. Die ÖFB-Teamspieler Dejan Ljubicic (70.) und Junior Adamu (77.) wurden eingewechselt, konnten das Ruder aber nicht mehr herumreißen. Für die "Knappen" war es das sechste Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal in Folge.
Freiburg drehte gegen Bundesliga-Absteiger Wolfsburg einen 1:2-Rückstand und schaffte mit einem 3:2-Sieg noch den Aufstieg. Dabei hatte der in der 68. Minute eingetauschte ÖFB-Legionär Philipp Lienhart die Füße beim späten Siegtreffer durch Keisuke Goto (92.) im Spiel, leistete die Vorarbeit. Igor Matanovic (6.) und Goto (75.) hatten zuvor für die Breisgauer getroffen, Kento Shiogai den Wolfsburg-Doppelpack geschnürt (8., 43.).
Deniz Undav schoss Stuttgart spät zum 1:0-Erfolg in Paderborn und damit eine Runde weiter (90.).