ÖFB-Cup

Salzburg zittert, WSG erst in Elfer-Drama weiter

Red Bull Salzburg schlug im ÖFB-Cup-Achtelfinale Schwarz-Weiß Bregenz mit 3:2. WSG Tirol setzte sich im Derby erst im Elferschießen durch.
28.10.2026, 19:54
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Im Tiroler Derby setzte sich die WSG erst mit etwas Bauchweh nach 14 geschossenen Elfmetern durch – mit 4:3 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten war es 1:1 und nach 120 Minuten 2:2 gestanden.

Salzburg zittert sich weiter

Großes Aufatmen bei Red Bull Salzburg. Die Mozartstädter zitterten sich mit einem 3:2-Erfolg gegen Zweitligist Schwarz-Weiß Bregenz weiter.

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Die an neun Positionen veränderte Salzburger Startelf ohne Kapitän Haris Tabakovic hatte eigentlich für den Blitzstart gesorgt. Schon in der zweiten Minute hatte Karim Konate die Bullen in Front gebracht. Yorbe Vertessen verpasste zunächst noch den zweiten Treffer, sein Kopfball landete an der Stange (24.). So erlebten die Bullen nach gut einer halben Stunde die kalte Dusche. Genta Omotehara stellte auf 1:1, stand bei einem Stanglpass goldrichtig (33.).

Die Bullen wackelten gegen den Zweitliga-Elften. Noch vor der Pause brachte Vertessen die Mozartstädter aber wieder in Führung (43.), schloss ins kurze Eck ab. Mit dem zwischenzeitlichen 3:1 durch Stefan Lainer schienen sich die Salzburger ein wenig Luft verschafft zu haben (56.), ehe Bregenz-Kicker Mateus Cecchini in der 59. Minute auf 2:3 verkürzte. Kapitän William Rodrigues hatte sogar per Volley nach einem Corner die Ausgleichschance (70.), verzog nur knapp. Salzburg musste zittern. Auch, weil Star Tabakovic in der 79. Minute vergab, brachte den knappen Sieg aber über die Zeit und schaffte es ins ÖFB-Cup-Viertelfinale.

WSG im Elfer-Drama weiter

Vor 16.000 Fans auf dem Innsbrucker Tivoli hatte Husein Balic die WSG in der fünften Minute in Front gebracht, Luis Gstrein glich in Minute 16 aus. Das packende Duell ging dann in die Verlängerung, in der erst Thomas Sabitzer den Bundesliga-Klub erneut in Front brachte (110.), Gabriele Biancheri noch ausglich – 2:2 (116.).

Das Elfmeterschießen mit sieben Versuchen auf beiden Seiten wurde dann zu einem Krimi, in dem dem erst 18-jährigen Christopher Weinzierl die Nerven einen Strich durch die Rechnung machten, er den entscheidenden Strafstoß vergab. Zuvor scheiterten auch Adrian Wibowo, Raphael Galle und Bright Owusu aufseiten der Innsbrucker, Moritz Wels, Thomas Goiginger und David Kubatta aufseiten der WSG. Für den Bundesliga-Klub hatten Sabitzer, Marco Boras, Murat Satin und Moritz Oswald getroffen.

red, Akt. 28.10.2026, 20:56, 28.10.2026, 19:54