Teure Rechnung für den SK Rapid! Die Hütteldorfer haben ihren Geschäftsbericht für die Saison 2025/26 veröffentlicht. Dabei fällt neben einem Umsatzrekord vor allem eine Zahl auf: Mehr als eine halbe Million Euro musste der Verein wegen des Verhaltens seiner Fans an Strafen bezahlen.
Konkret beliefen sich die Strafen für Fanverhalten auf satte 529.589 Euro. Immerhin: Im Vergleich zur Vorsaison, als Rapid noch 640.950 Euro zahlen musste, ging die Summe um 111.361 Euro zurück. Dennoch bleibt die finanzielle Belastung für die Grün-Weißen enorm.
Dabei kann Rapid auf der Einnahmenseite durchaus positive Zahlen präsentieren. Mit rund 61,6 Millionen Euro erzielte der Klub einen neuen Umsatzrekord. Zum zweiten Mal in Folge wurde damit die Marke von 60 Millionen Euro geknackt – trotz geringerer Einnahmen aus internationalen Spielen und Teilsperren der Fansektoren.
Die Kehrseite der Bilanz: Unter dem Strich steht ein negatives Jahresergebnis von rund 5,8 Millionen Euro. Das Eigenkapital beträgt noch rund 15,8 Millionen Euro. Die höheren Investitionen in den Sportbereich hätten sich laut Verein nicht im erhofften sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg niedergeschlagen.
Einen Rekord gibt es hingegen bei den Mitgliedern zu vermelden. Mit Stichtag 30. Juni zählte Rapid exakt 25.616 Vereinsmitglieder – so viele wie noch nie zuvor.
Sportlich läuft es für die Hütteldorfer aktuell wieder besser. Rapid führt die Bundesliga-Tabelle an und zog am Dienstag mit einem Cup-Erfolg gegen die Vienna in die nächste Runde ein. Die Bilanz zeigt allerdings: Trotz Rekordumsatz und sportlichem Aufschwung bleibt auch abseits des Rasens einiges zu tun.