Klare Ansage beim FC Bayern! Nach dem Zusammenbruch von Trainer Vincent Kompany haben die Münchner eine strikte Regel aufgestellt. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund haben Co-Trainer Aaron Danks ausdrücklich verboten, mit dem Belgier über Fußball zu sprechen.
Kompany war vor einer Woche auf dem Trainingsplatz zusammengebrochen und musste ins Spital eingeliefert werden. Bei dem 40-Jährigen wurde eine Hirnhautreizung festgestellt. Mittlerweile durfte er das Krankenhaus wieder verlassen und erholt sich zu Hause.
Doch auch wenn der Cheftrainer wieder daheim ist, soll er sich keinesfalls mit dem Tagesgeschäft beschäftigen. "Nein, absolut nicht. Absolut nicht. Wir nehmen das sehr ernst", erklärt Danks auf die Frage, ob er bereits wieder mit Kompany über Fußball spreche.
Dann enthüllt der Co-Trainer die klare Vorgabe der Bayern-Führung: "Ich habe strenge Anweisungen von Max und Christoph, mich nicht auf solche Gespräche einzulassen und Vinces Kopf nicht mit etwas anderem als seiner Gesundheit und der Zeit mit seiner Familie zu belasten."
Die Verantwortlichen wollen offenbar jedes Risiko vermeiden. Kompany soll sich vollständig auf seine Genesung konzentrieren, statt sich bereits wieder Gedanken über Aufstellungen, Taktik oder die nächsten Gegner zu machen.
"Wir wollen, dass er sich ausruht und sich gut erholt, damit er, wenn er zu uns zurückkehrt, wieder voll leistungsfähig ist", betont Danks. Bis dahin gilt beim deutschen Rekordmeister eine klare Linie: "Wir sind da wirklich streng und lassen Vince komplett in Ruhe, was Fußball angeht."
Als möglicher Comeback-Termin wurde jüngst das Duell der Bayern gegen Köln am 20. November, also nach der Länderspielpause, genannt.