Neuer: "Wir hätten zehn Tore schießen können"

Bild: GEPA-pictures.com

Mit einem 4:1-Auswärtssieg gegen Köln übernahm Bayern München in Deutschland wieder die Tabellenführung. Kapitän Manuel Neuer sparte dennoch nicht mit Kritik.

Rapid bezwang Wattens mit 2:0, trotzdem ging Kapitän Stefan Schwab nach Schlusspfiff mit seinem Team hart ins Gericht. Grund: Nach einer starken ersten Halbzeit riss nach dem Seitenwechsel der Faden.

Ähnliche Szenen spielten sich wenig später in Köln ab. Der FC Bayern fertigte den "Effzeh" mit 4:1 ab, bereits nach zwölf Minuten stand es 3:0, die Chancen auf einen Kantersieg waren da. "Wir hätten bis zu zehn Tore schießen können", meinte Keeper Manuel Neuer. 18:1 lautete das Torschuss-Verhältnis bis zum Pausenpfiff.

"Wir machen uns das Leben schwer"

Doch auch in dieser Partie fiel der Favorit im zweiten Durchgang zurück, ermöglichte dem Gegner eine Vielzahl an Abschlüssen. Und genau das brachte Neuer, der mehrmals in höchster Not eingreifen musste, zur Weißglut.

"Köln hätte, wenn bei uns noch einiges schiefgegangen wäre, fünf, sechs Tore schießen können. Mich ärgert einfach, dass wir nicht konstant so weitergespielt haben wie in der ersten Halbzeit. Wir machen uns das Leben selber schwer. Am Ende steht das 4:1, das ist positiv. Wenn ich aber so in die Kabine gehe, dann ärgert mich, dass wir es nicht so durchgezogen haben wie in der ersten Halbzeit", ließ der Bayern-Keeper seinem Ärger freien Lauf.

Fakt ist: Nach 22 Spieltagen liegen die Bayern an der Tabellenspitze, einen Punkt vor RB Leipzig. Am Freitag empfangen David Alaba und Co. Schlusslicht Paderborn.

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