Plötzlich aufgetaucht

Beim Angeln! Vater von NHL-Star wurde von Bären getötet

NHL-Star Andrei Kusmenko muss einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Sein Vater Alexander kam bei einem Bärenangriff ums Leben.
Sport Heute
25.09.2026, 10:00
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Kurz vor dem Start der neuen NHL-Saison muss Andrei Kusmenko einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Der Vater des 30-jährigen Profis der Pittsburgh Penguins ist bei einem Bärenangriff in Russland ums Leben gekommen.

Alexander Kusmenko war am Mittwoch bei einem Angelausflug in der russischen Republik Tuwa im Süden Sibiriens unterwegs. Der 62-Jährige soll gemeinsam mit sechs weiteren Personen am Fluss Krasnaja gewesen sein, als plötzlich ein Bär aus einem nahe gelegenen Wald auftauchte und ihn attackierte.

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Dabei erlitt Kusmenko schwere Verletzungen am Kopf und im Gesicht. Weil das Gebiet dicht bewaldet und für Rettungskräfte nur schwer erreichbar war, konnte zunächst kein Krankenwagen zum Unglücksort gelangen. Einer der Begleiter setzte schließlich über ein Satellitentelefon einen Notruf ab.

Laut russischen Medien musste der Schwerverletzte anschließend rund vier Stunden entlang des Flusses transportiert werden, ehe ihn die Rettungskräfte erreichen konnten. Danach wurde Kusmenko mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte sein Leben allerdings nicht mehr gerettet werden.

Die Pittsburgh Penguins bestätigten den Tod. "Die Organisation der Pittsburgh Penguins hat heute Morgen mit großer Bestürzung vom Tod von Andrei Kusmenkos Vater Alexander erfahren", erklärte Präsident Kyle Dubas.

Kusmenko trainierte vor seiner Abreise nach Russland noch einmal mit seinen Teamkollegen. "Andrei hat sich dafür entschieden, vor seiner Rückkehr nach Moskau, um heute Nachmittag bei seiner Familie zu sein, noch von seinen Teamkollegen umgeben zu sein und heute Morgen mit der Mannschaft zu trainieren", so Dubas. Die Familie habe in dieser schweren Zeit die volle Unterstützung des Klubs.

Das betroffene Waldgebiet soll zuvor aufgrund erhöhter Bärenaktivität teilweise gesperrt worden sein. Russische Medien berichten zudem von einer ungewöhnlich hohen Zahl an Bärenangriffen in diesem Jahr. Alexander Kusmenko war selbst im Eishockey tätig. Der 62-Jährige arbeitete als Trainer und betreute unter anderem russische Spieler aus der Kontinental Hockey League (KHL).

red,25.09.2026, 10:00