Gefahr im Badeparadies

Beliebtes Reiseziel warnt jetzt vor giftigen Quallen

Die thailändische Urlaubsregion Phuket warnt Strandbesucher derzeit vor giftigen Mondquallen. Was jetzt beim Baden zu beachten ist.
Heute Life
15.04.2026, 16:52
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Türkisblaues Wasser, feiner Sand und Palmen – doch ausgerechnet im thailändischen Badeparadies Phuket sorgt derzeit eine Gefahr im Wasser für Unruhe. Die Behörden warnen vor giftigen Quallen, die an den Stränden gesichtet wurden. Das berichtet unter anderem das Portal "Nation Thailand".

Betroffen ist unter anderem die Insel Ko Raya südlich von Phuket. Dort wurden zahlreiche Tiere sowohl im Wasser als auch am Strand entdeckt. Auch in der Siam Bay trieben mehrere Exemplare an der Oberfläche.

Begegnung mit Folgen

Bei den gesichteten Tieren handelt es sich um sogenannte Mondquallen. Ihr Gift gilt zwar als nicht lebensgefährlich, dennoch kann ein Kontakt unangenehme Folgen haben: Hautreizungen, Rötungen und starker Juckreiz zählen zu den häufigsten Symptomen.

Tückisch ist, dass selbst angespülte oder scheinbar tote Quallen noch aktiv sein können. Ihre Nesselzellen bleiben oft intakt und können bei Berührung weiterhin Gift abgeben. Zudem sind Quallen im Wasser häufig schwer zu erkennen. Besonders bei Wellengang oder starker Sonneneinstrahlung werden die durchsichtigen Tiere leicht übersehen.

Mondquallen sind in der Regel zwar nicht lebensgefährlich, der Kontakt kann jedoch sehr schmerzhaft sein.
iSTock Robert Kirk

Erste Hilfe: Was jetzt wichtig ist

Kommt zu einem Kontakt, gilt es, schnell und richtig zu handeln. Empfohlen wird, die betroffene Stelle nicht mit bloßen Händen zu berühren. Stattdessen können Essig oder Meerwasser helfen, verbliebene Nesselzellen zu neutralisieren.

Bei stärkeren Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder anhaltenden Schmerzen sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden.

Gefährlichere Arten in der Region

Die aktuelle Warnung betrifft zwar vergleichsweise milde Arten, doch die Gewässer rund um Thailand sind auch Lebensraum deutlich gefährlicherer Quallen. Dazu zählen etwa Würfelquallen, deren Kontakt im Extremfall lebensbedrohlich sein kann.

Gerade in bestimmten Jahreszeiten kommt es immer wieder zu vermehrten Sichtungen – Behörden reagieren dann mit Warnhinweisen oder Sperren einzelner Strandabschnitte.

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