Mehr Geld für Parks, Schulen, Straßen und Seniorentreffs: Die Wiener Bezirke sollen ab 2027 wieder mehr finanziellen Spielraum bekommen. Insgesamt geht es um rund 27 Millionen Euro zusätzlich, das entspricht knapp 10 Prozent mehr Budget – das hatte Bürgermeister Michael Ludwig bereits bei der SPÖ-Klausur im Burgenland angekündigt.
Ausgehend von einer Anfrage von Grünen-Gemeinderätin Theresa Schneckenreither führte Bürgermeister Ludwig die Pläne Mittwoch (25.3.) im Gemeinderat noch weiter aus. So sollen auch Projekte in den Bezirken verstärkt von der Stadt Wien gefördert werden.
Seitens der zuständigen Lenkungsgruppe soll noch am Mittwoch (25.3.) noch eine Anhebung des Fördersatzes beschlossen werden. Viele über den Topf 5b eingereichte Projekte können damit künftig anstelle von bisher 40Prozent mit einem Förderanteil von bis zu 60Prozent unterstützt werden. "Dadurch wird der Anreiz für investive Vorhaben in den Bezirken gezielt gestärkt und zugleich unterstrichen, dass die Stadt Wien auch im Rahmen der Konsolidierung weiterhin in Maßnahmen vor Ort investiert", so Ludwig im Gemeinderat. "Denn Investitionen in den Bezirken sind Investitionen in die Lebensqualität und genau das setzen wir fort."
2026 tragen die Bezirke noch zur Budgetkonsolidierung bei und müssen mit gleichbleibenden Mitteln auskommen. Ab 2027 soll sich das ändern. Die Bezirke verwalten ihr Budget eigenständig und decken damit insgesamt 27 Aufgabenbereiche ab. Dazu zählen etwa die Instandhaltung von Kindergärten und Pflichtschulen, Straßenbau samt Beleuchtung sowie Parks, Spielplätze und Baumpflanzungen. Auch Pensionistenklubs oder Seniorentreffs fallen darunter.