Am Freitag sorgte das Ende des muslimischen Fastenmonats für einen Ausnahmezustand in Wien-Floridsdorf – "Heute" berichtete. Bereits in den frühen Morgenstunden pilgerten zahlreiche Gläubige auf die Donauinsel. Angaben zufolge haben 60.000 Menschen an der Versammlung teilgenommen.
Gemeinsam mit Familien, Angehörigen und Freunden wurde gefeiert, gegessen, getrunken und der Tag genossen. Für die Wiener Polizei bedeute dies eine Menge Arbeit. Die Veranstaltung wurde von einer Vielzahl an Beamten abgesichert.
Auch auf den Verkehr hatten sich die Feierlichkeiten ausgewirkt. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Besonders betroffen: die Floridsdorfer Brücke sowie die Arbeiterstrandbadstraße. Es kam zu erheblichen Verzögerungen für die Autofahrer.
Nun hat sich auch Wiens Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) in der "Kronen Zeitung" zu Wort gemeldet. Ihm zufolge würden alle friedlichen Großveranstaltungen dazu beitragen, dass sich Menschen begegnen. "Solange andere Menschen nicht in ihrer Sicherheit oder Ruhe beeinträchtigt sind, finde ich das positiv, wenn Menschen zueinanderfinden", sagte der Bürgermeister.
Aber nicht nur auf der Donauinsel wurde an diesem Tag gefeiert. Da neben dem Ramadan-Ende auch das persische/kurdische Neujahr – auch "Newroz" genannt – zelebriert wurde, war in Wien einiges los. So fand etwa ein Fackelmarsch über den Ring statt.
Wie ein Leser gegenüber "Heute" berichtete, kam es dabei auch zu einem Zwischenfall. Demnach sollen einige Personen mit Pyrotechnik hantiert und Feuerwerk in die Luft geschossen haben. Dadurch kam es zum Funkenflug in eine Menschenmenge.
Bei den Feiernden sorgte dies für eine kurze Schrecksekunde. Auch einige Öffi-Fahrgäste mussten sich gedulden. Dies teilten die Wiener Linien über die Betriebsinformation mit.