Großer Auftritt mit großen Gefühlen! Hollywoodstar Sharon Stone sorgte beim Opernball für einen bewegenden Moment. Kaum hatte sie die prunkvolle Kulisse betreten, kämpfte sie im ORF-Interview mit den Tränen.
Sie sei "überwältigt", die Szenerie raube ihr "den Atem", sie sei "sprachlos", stockte die Schauspielerin mit Tränen in den Augen. Wenig später war sie plötzlich aus der Oper verschwunden.
Hinter den Kulissen wurde wild über eine Panikattacke spekuliert. Zur Beruhigung zog sie sich ins Hotel Sacher zurück. Mit verweinten Augen kehrte sie schließlich wieder in die Staatsoper zurück. Das Team bemühte sich um gute Stimmung. Moderator Andi Knoll brachte ihr sogar eine Tafel Schokolade, die sie kurzerhand verputzte.
Nun spricht die Schauspielerin selbst über den turbulenten Abend. "Ich bin ganz ehrlich. Das war ein verrückter Abend", so Sharon gegenüber "Bild". Sie wollte ihre Gefühle zunächst nicht weiter ausführen: "Das ist die falsche Frage, stell mir eine andere."
"In den USA sind wir diese dichten Menschenmengen einfach nicht gewohnt", erklärt sie sich.
Vom Tanzen, wie sie es sich erträumt hatte, konnte keine Rede mehr sein. "Ich dachte, ich könnte hier tanzen. Aber das war wohl eine etwas zu märchenhafte Vorstellung."
Sie schwärmt von Wien und kann sich tatsächlich vorstellen, einmal zurückzukommen: "Wien ist wunderschön, ich war gestern auch in einem Museum." Doch unter einer Bedingung: "Dann allerdings ohne Opernball." Das war dem Hollywoodstar wohl einfach eine Spur zu viel.