Jetzt wird es ernst: Ein Italientief bringt ab Donnerstagabend kräftigen Schneefall nach Wien – und wird für spürbare Verkehrsprobleme sorgen. Laut UBIMET ist auch am Freitag Vorsicht geboten.
UBIMET-Expertin Jessica Spengler warnt: "Vor allem im Osten empfiehlt es sich am Freitag, sofern möglich, im Homeoffice zu arbeiten. Von Rekordschneemengen sind wir zwar noch entfernt, dennoch sind derartige Neuschneemengen keine Alltäglichkeit. Entsprechend ist mit spürbaren Einschränkungen und Verzögerungen im Straßenverkehr zu rechnen."
Nach ersten Anzuckerungen im Tagesverlauf setzt spätestens am Abend kräftiger Schneefall ein. Dieser dauert bis in den Freitagvormittag an.
"Nach den morgigen Anzuckerungen und dem Geflöckel im Tagesverlauf ist dann spätestens Donnerstag am Abend in der Stadt mit kräftigem Schneefall zu rechnen, welcher sich bis in den Freitagvormittag fortsetzt. Nach aktuellem Stand kommen zwischen 15 und 20 cm zusammen. Wobei im Westen in Richtung Wienerwald auch 25 cm möglich sind."
Besonders im Westen der Stadt kann es also deutlich weißer werden als im Zentrum.
Grund für den Wintereinbruch ist ein Italientief, das von Norditalien Richtung Osteuropa zieht. "Ein Italientief zieht von Norditalien weiter nach Osteuropa. Dabei befinden wir uns am niederschlagsintensiven Nordrand dieses Tiefdruckgebiets. In Kombination mit kühlen Luftmassen aus Norden steht uns somit ein kurzer, aber markanter Wintereinbruch bevor."
Lange bleibt der Schnee nicht: "Der Wintereinbruch hat nur ein kurzes Heimspiel. Zu Beginn der neuen Woche dreht die Strömung auf West und somit klopft schon mal der Vorfrühling an."
Der Freitag startet noch mit dichtem Schneefall bis in tiefe Lagen, bis Mittag lässt dieser aber nach. Danach lockert es zunehmend auf. Die Temperaturen liegen zwischen -3 und +7 Grad, im Osten weht lebhafter bis kräftiger Nordwestwind.
Wien muss sich also auf ein kräftiges, aber kurzes Winter-Comeback einstellen.