Schaurige Schlachtabfälle

Blut floss in zwei Bäche – das steckt hinter dem Spuk

In Ruprechtshofen (Bezirk Melk) färbte sich das Wasser rot. Tatsächlich war Blut der Auslöser – nun gibt es Entwarnung.
Victoria Carina  Frühwirth
16.06.2026, 19:57
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Alarm in Ruprechtshofen im Bezirk Melk: Vergangene Woche gelangten Abfälle eines Fleischerei- und Schlachtbetriebs in den Schlattenbach und weiter in die Melk. Das Wasser färbte sich daraufhin rot – ein Anblick, der bei Anrainern für Aufregung sorgte.

Schlachtabfälle gelangten in Bach

Wie "ORF NÖ" berichtet, war der Auslöser laut Bezirkshauptmannschaft Melk ein Container, der zu hoch angehoben wurde. Dadurch liefen Stechblutabfälle über den Regenwasserkanal in den Schlattenbach.

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Die Behörde reagierte rasch. In Abstimmung mit der Gewässeraufsicht wurden laut "ORF NÖ" Sofortmaßnahmen gesetzt. Unter anderem wurde der Regenwasserkanal gespült. So konnte die Verunreinigung verdünnt werden.

Keine Umweltschäden

Jetzt gibt es Entwarnung: Laut Gewässeraufsicht bestand keine Umweltbeeinträchtigung für den Schlattenbach. Auch ein Fischsterben wurde nicht festgestellt.

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Bei einer Überprüfung der betroffenen Betriebsanlage diesen Montag konnten ebenfalls keine Verunreinigungen des Schlattenbachs festgestellt werden. Ein Sachverständiger für Wasserbautechnik nahm den Bereich unter die Lupe.

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