Halloween ist vorbei, doch in Wien ging es in der Nacht auf Sonntag ordentlich rund! Vor allem der unerlaubte Einsatz von Pyrotechnik beschäftigte die Polizei. Mehrere hundert Beamte waren im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Neben zahlreichen Amtshandlungen wegen Böllern kam es auch zu fünf Festnahmen.
Bereits im Vorfeld hatte sich die Wiener Polizei auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet. Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in der Innenstadt standen mehrere hundert Polizisten im Einsatz, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.
Besonders die missbräuchliche Verwendung von Pyrotechnik machte den Einsatzkräften zu schaffen. Laut Polizei betraf der Großteil der Amtshandlungen den unerlaubten Umgang mit Feuerwerkskörpern. Ein Leserreporter-Video zeigt die Sprengung eines Mistkübels. Doch bei Böllern allein blieb es nicht. Vereinzelt kam es auch zu strafbaren Handlungen.
Insgesamt fünf Tatverdächtige wurden wegen Widerstandshandlungen beziehungsweise des Verdachts der Sachbeschädigung vorläufig festgenommen. Besonders brisant: Einer der Verdächtigen soll versucht haben, ein abgestelltes Polizeifahrzeug mit einer brennbaren Flüssigkeit zu beschädigen.
Trotz der zahlreichen Amtshandlungen wegen Pyrotechnik blieb die befürchtete große Eskalation aus. Laut Polizei konnte der Einsatz durch die sichtbare Präsenz und das konsequente Einschreiten der Beamten ohne größere sicherheitsrelevante Zwischenfälle vorläufig beendet werden. Ganz vorbei war die Arbeit für die Exekutive allerdings noch nicht. In den darauffolgenden Stunden sollten weitere Nachsicherungsmaßnahmen stattfinden.