Ein Angriff auf ein Polizeifahrzeug, unerlaubte Pyrotechnik und mehrere Festnahmen: Im Zuge des Versammlungsgeschehens in der Wiener Innenstadt hatte die Polizei alle Hände voll zu tun. Mehrere hundert Beamte waren im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Besonders brisant war ein Vorfall rund um ein abgestelltes Polizeiauto. Ein Verdächtiger soll versucht haben, den Wagen mithilfe einer brennbaren Flüssigkeit zu beschädigen.
Die Einsatzkräfte mussten im Laufe des Einsatzes mehrfach einschreiten. Vor allem der missbräuchliche Einsatz von Pyrotechnik sorgte für zahlreiche Amtshandlungen. Doch es blieb nicht nur bei Verstößen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern. Vereinzelt registrierten die Beamten auch strafbare Handlungen.
Insgesamt klickten für fünf Verdächtige vorläufig die Handschellen. Hintergrund waren Widerstandshandlungen beziehungsweise der Verdacht auf Sachbeschädigung.
Trotz der Vorfälle blieb eine größere Eskalation laut Polizei aus. Durch die hohe Zahl an Einsatzkräften und das konsequente Vorgehen gegen Verstöße sei es gelungen, schwerwiegendere Zwischenfälle zu verhindern.
Mittlerweile konnte der Polizeieinsatz vorläufig abgeschlossen werden. Die Beamten bleiben allerdings weiterhin aktiv: In den nächsten Stunden sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen vorgesehen.